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Stress an der Laderampe: Gutachten an Staatssekretär übergeben

Das Gutachten der hwh Gesellschaft für Transport- und Unternehmensberatung mbH zur "Schnittstelle Rampe - Lösungen zur Vermeidung von Wartezeiten" wurde am 16. April in Anwesenheit der beteiligten Verbände an den Koordinator der Bundesregierung für Güterverkehr und Logistik und Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Dr. Andreas Scheuer, übergeben.

26.04.2013

Übergabe der Studie an den Parlamentarischen Staatssekretär (Quelle: BMVBS)

Berlin, 16.04.2013 — Das Gutachten der hwh Gesellschaft für Transport- und Unternehmensberatung mbH unter der Leitung von Prof. Paul Wittenbrink zur "Schnittstelle Rampe - Lösungen zur Vermeidung von Wartezeiten" wurde am 16. April in Anwesenheit der beteiligten Verbände an den Koordinator der Bundesregierung für Güterverkehr und Logistik und Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Dr. Andreas Scheuer, übergeben.

Die Studie wurde vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) in Auftrag gegeben, um das tatsächliche Ausmaß der Probleme an der Laderampe zu ermitteln und Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln. Aufbauend auf einer umfassenden Quellenrecherche führte die hwh Gesellschaft für Transport- und Unternehmensberatung mbH eine Vielzahl von persönlichen Gesprächen mit Industrie- und Handelsunternehmen, Transport- und Logistikunternehmen sowie mit Unternehmerverbänden, darunter auch dem MITTELSTANDSVERBUND. Auf der Basis der gewonnenen Erkenntnisse wurde - unter Einbeziehung der Verbände - eine internetbasierte Befragung von möglichen Problemen und Lösungsmöglichkeiten konzipiert, die dann im Sommer 2012 durchgeführt wurde.

DER MITTELSTANDSVERBUND setzt sich im Interesse seiner Mitglieder bereits seit Jahren für eine Verbesserung der Prozesse an der Laderampe ein und hat deswegen die Studie des BMVBS aktiv unterstützt.

Der Abschlussbericht zeigt, dass zwei Hauptprobleme an Deutschlands Rampen bestehen: Neben einer zu langen Wartezeit sind es Informationsdefizite zwischen Lieferant und Rampenbetreiber, die die Prozesse verlangsamen. Um die Kommunikation zu verbessern, nennt die Studie zahlreiche Lösungsansätze, die sowohl an der Rampe als auch im Liefervorgang davor ansetzen. Denkbar wären laut hwh Gesellschaft für Transport- und Unternehmensberatung mbH verschiedene Kooperationskonzepte, eine Veränderung der Beschaffungslogistik sowie eine Ausweitung und Flexibilisierung von Öffnungszeiten an der Rampe, um nur eine Auswahl der Lösungsansätze zu benennen.

Um bewerten zu können, welche vorgeschlagenen Maßnahmen praktisch und ökonomisch umsetzbar sind, hat das BMVBS inzwischen eine Folgestudie an die hwh Gesellschaft für Transport- und Unternehmensberatung mbH vergeben. Diese soll konkret und vor Ort bei den Unternehmen die Rampenprozesse betrachten und die erarbeiteten Ansätze erproben. Im Rahmen dieser Folgestudie wird dann auch eine Broschüre erarbeitet werden, in der die Ergebnisse des Projekts "Schnittstelle Rampe - Lösungen zur Vermeidung von Wartezeiten" und ausgewählte Best-Practice-Beispiele ausführlich dargestellt werden.

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