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Unternehmensteuerreform findet Zustimmung von Bundesrat — ZGV: Innenstadt-Händler massiv betroffen

ZGV begrüßt Entschließungsantrag des Bundesrates zur Überprüfung der Auswirkung auf Mittelstand

10.07.2007

Berlin, 6.7.2007. Die Reform der Unternehmensbesteuerung hat mit der Zustimmung durch den Bundesrat die letzte Hürde genommen. Trotz einiger noch im Vorfeld auch durch den ZGV erreichten Verbesserungen, wie beispielsweise bei der für Verbundgruppen relevanten Erfassung von Skonti, sei dies insbesondere aus Sicht des mittelständischen Einzelhandels trotzdem kein Tag zum Jubeln, so ZGV-Sprecher Christian Kiel.

Gerade der mittelständische meist familiengeführte Fachhändler in der klassischen Innenstadtlage sei durch die geplante Besteuerung der Kosten für Miete, Pacht und Leasingraten für Immobilien massiv betroffen und in seiner Existenz bedroht. „Nachdem durchaus von einer Renaissance der Innenstädte gesprochen werden kann, die maßgeblich durch die attraktiven Angebote der mittelständischen Fachgeschäfte eingeläutet wurde, bedroht die Reform der Unternehmensteuer diesen wünschenswerten Trend und kann zur Folge haben, dass zahlreiche Innenstadt-Händler mit ihren oft hohen Mieten nicht mehr konkurrenzfähig sind und deswegen aufgeben. Das kann keiner wollen!“, unterstrich der ZGV-Sprecher.

Ferner bestünde aus Sicht des Mittelstandes auch bei der Gewerbesteuer noch Nachbesserungsbedarf, da zwar Personenunternehmen durch die neue Thesaurierungsrücklage für nicht entnommene Gewinne steuerlich begünstigt werden sollen, diese aber in schlechteren Zeiten auch Gewerbesteuer aus dem Betriebsvermögen zahlen müssten, so Kiel.

Vom ZGV klar begrüßt werde hingegen der Entschließungsantrag des Bundesrates, die entlastendende Wirkung der Unternehmensteuerreform auf den Mittelstand 2008 zu überprüfen, betonte ZGV-Sprecher Kiel.

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