IfG-Studie: Was weiß Deutschland über Genossenschaften?
Die deutsche Bevölkerung ist über Genossenschaften überraschend gut informiert – und schätzt die genossenschaftliche Mitgliederorientierung. Das zeigt die jetzt veröffentlichte Studie des IfG Münster, die gemeinsam mit der GfK Nürnberg durchgeführt wurde. Sie offenbart jedoch auch: Es bleibt noch viel Raum für die Informationsaktivitäten des Internationalen Jahres der Genossenschaften.
12.01.2012
Berlin, 12. Januar 2012. Mit dem Internationalen Jahr der Genossenschaften 2012 will die UNO auf die Stärken und Merkmale der genossenschaftlichen Kooperation aufmerksam machen. Das wirft die dringende Frage auf: Was weiß die deutsche Bevölkerung bereits über Genossenschaften? Das Institut für Genossenschaftswesen (IfG) der Universität Münster hat gemeinsam mit der GfK Nürnberg in einer bundesweit repräsentativen Untersuchung umfassende wie hoch interessante Antworten gefunden.
So ist die deutsche Bevölkerung über Genossenschaften überraschend gut informiert – das Wissen ist jedoch punktuell und unterscheidet sich stark zwischen einzelnen Gruppen. 83 Prozent der Bevölkerung kennen den Begriff „Genossenschaft“, viele Menschen können wichtige Merkmale genossenschaftlicher Kooperationen nennen. Besonders bekannt ist, so die Studie, dass Genossenschaften dem Wohle ihrer Mitglieder dienen müssen, also am MemberValue orientiert sind.
Ebenso schätzen die Menschen Genossenschaften grundsätzlich als positiv ein – mehr als die Hälfte der Befragten bewerten die genossenschaftliche Organisationsform als gut oder sehr gut. Das positive Urteil gilt auch für viele genossenschaftliche Merkmale, vier von fünf Befragten halten die Orientierung am MemberValue für wichtig. Als die zentralen Merkmale einer Genossenschaft werden genannt:
1. MemberValue-Orientierung
2. Sehr niedrige Insolvenzquote
3. Freiwilligkeit der genossenschaftlichen Mitgliedschaft.
Die Studie „Was weiß Deutschland über Genossenschaften?“ von Prof. Dr. Theresia Theurl und Caroline Wendler ist im Shaker Verlag Aachen erschienen, ISBN: 978-3-8440-0618-6. Weitere Informationen gibt es auf der Website des IfG Münster: LINK
So ist die deutsche Bevölkerung über Genossenschaften überraschend gut informiert – das Wissen ist jedoch punktuell und unterscheidet sich stark zwischen einzelnen Gruppen. 83 Prozent der Bevölkerung kennen den Begriff „Genossenschaft“, viele Menschen können wichtige Merkmale genossenschaftlicher Kooperationen nennen. Besonders bekannt ist, so die Studie, dass Genossenschaften dem Wohle ihrer Mitglieder dienen müssen, also am MemberValue orientiert sind.
Ebenso schätzen die Menschen Genossenschaften grundsätzlich als positiv ein – mehr als die Hälfte der Befragten bewerten die genossenschaftliche Organisationsform als gut oder sehr gut. Das positive Urteil gilt auch für viele genossenschaftliche Merkmale, vier von fünf Befragten halten die Orientierung am MemberValue für wichtig. Als die zentralen Merkmale einer Genossenschaft werden genannt:
1. MemberValue-Orientierung
2. Sehr niedrige Insolvenzquote
3. Freiwilligkeit der genossenschaftlichen Mitgliedschaft.
Prof. Dr. Theresia Theurl, Institut für Genossenschaftswesen Münster
Gleichzeitig decke die Studie aber auch deutlichen Informationsbedarf über Genossenschaften auf, so Prof. Dr. Theresia Theurl, die als wissenschaftliche Leiterin der Studie die vollständigen Ergebnisse nun gemeinsam mit Caroline Wendler veröffentlicht hat: „Es bleibt viel Raum für die Informationsaktivitäten des Internationalen Jahrs der Genossenschaften, die zu einem großen Gewinn für die Genossenschaften werden können.“ Hierfür sei jene Informationspolitik die nachhaltigste, die erfolgreiche Genossenschaften benennen könne und ihren Erfolg auf die genossenschaftlichen Governancemerkmale zurückführe, betont Frau Prof. Theurl.
Die Studie „Was weiß Deutschland über Genossenschaften?“ von Prof. Dr. Theresia Theurl und Caroline Wendler ist im Shaker Verlag Aachen erschienen, ISBN: 978-3-8440-0618-6. Weitere Informationen gibt es auf der Website des IfG Münster: LINK
Bilder