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SEPA-Fristverlängerung bis August bestätigt

Die um sechs Monate verlängerte Frist für die Umstellung von Lastschriften und Überweisungen auf das europäische SEPA-System hat die letzte Hürde genommen: Nach den EU-Regierungen hat am 4. Februar auch das Plenum des EU-Parlaments zugestimmt.

13.02.2014

Brüssel, 04.02.2014 — Die EU-Kommission hatte bereits im Januar angekündigt, die Einführung des einheitlichen Euro-Zahlungsraums um ein halbes Jahr verschieben zu wollen. Dieser Vorschlag wurde jetzt bestätigt und die Galgenfrist für SEPA auf den 1. August verschoben.

DER MITTELSTANDSVERBUND hält diese Fristverlängerung für nicht notwendig. Denn der Mittelstand ist für SEPA gut aufgestellt. Das hat eine Umfrage des Spitzenverbandes der Mittelstandskooperationen aus dem Oktober 2013 gezeigt. Danach war zu diesem Zeitpunkt bereits jede zweite Kooperationszentrale SEPA-fähig. Bei den Anschlusshäusern finalisierten 86 Prozent der Befragten die Vorbereitungen auf den Stichtag am 1. Februar.

Da der einheitliche Euro-Zahlungsraum das Risiko von Zahlungsunterbrechungen im EU-Raum mindern soll, ist aber davon auszugehen, dass dies die letzte Verschiebung des SEPA-Starttermins ist.


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