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Kick-Off des neuen ZGV-Arbeitskreises „Internationalisierung“ voller Erfolg

Erste Sitzung in Köln fand großen Zuspruch

25.11.2005

Berlin/Köln, 21.11.2005. Die erste Sitzung des neuen ZGV-Arbeitskreises „Internationalisierung“ am 17. Novemer 2005 in den Räumen des ZGV-Partners GS1 Germany war ein voller Erfolg. Voll in mehrerlei Hinsicht, denn neben dem überwältigenden Zuspruch durch die große Zahl an Teilnehmern, konnte das Programm diese auch inhaltlich voll überzeugen.

Nach einer kurzen Einführung durch den ZGV-Hauptgeschäftsführer Dr. Ludwig Veltmann, der die aus Sicht des ZGV große Notwendigkeit für die Schaffung dieses neuen Forums nachhaltig unterstrich, begrüßte der Gastgeber und Hausherr, GS1 Germany Marketingleiter Tomas Hauke, die Anwesenden. ZGV-Präsident Joachim Siebert führte in seinem anschließenden Begrüßungsstatement aus, welche weiterhin großen Herausforderungen trotz EU-Erweiterung bei einer Internationalisierung selbst in Europa zu meistern sind. Die Rahmenbedingen in den einzelnen Ländern bleiben demnach immer noch sehr unterschiedlich, was jeder beachten sollte, der einen solchen Schritt wagen wolle. „Man braucht sehr viel Atem, Zeit und Geld“, mahnte Siebert und verwies auf eigene Erfahrungen, die er als Vorstandsvorsitzender der Ariston-Nord-West-Ring eG gemacht habe. Mut sei in diesem Zusammenhang eine weitere Tugend, denn der gehöre durchaus dazu, wenn es darum gehe, schlecht laufende Niederlassungen im Ausland trotz der hohen Kosten auch wieder zu schließen.

Den Erfahrungen aus der Praxis folgte durch den Geschäftsführer des EHI, Michael Gerling, die wissenschaftliche Beleuchtung und Unterfütterung der Thematik unter dem Motto „Herausforderung - Globalisierung im Handel“.

Der Komplex Praxisbeispiele wurde umfassend und sehr versiert behandelt vonWerner Winkelmann, Vorstandssprecher der Euronics Deutschland eG, Dr. Dirk Funk, EK/ servicegroup, Hans-Jürgen Adorf, Vorsitzender der Geschäftsführung des E/D/E sowie Dr. Günther Otto, Vorstand der BÄKO Ost eG.

Ein weiterer wichtiger Bereich des neuen Arbeitskreises soll neben dem praxisorientierten Erfahrungsaustausch die systematische Auswertung und Analyse der verschiedenen Projekte der ZGV-Mitglieder im Ausland werden, um so auf wissenschaftlicher Basis mittelfristig einen Handlungskatalog für interessierte Verbundgruppen zu entwickeln.
Professor Dr. Joachim Zentes vom Institut für Handel und Marketing an der Universität des Saarlandes (H.I.Ma.) stellte den Teilnehmern deswegen sein Vorhaben einer Studie zu den „Internationalisierungspotentialen für Verbundgruppen“ vor, in die maßgeblich die Erfahrungswerte der AK-Mitglieder einfließen sollen. Um diese zukunftsträchtige Studie möglichstzielgenau an die Bedürfnisse der ZGV-Mitglieder anzupassen, diskutierten die Teilnehmer im Anschluss intensiv den von Professor Zentes vorgestellten Studienaufbau und richteten zur Begleitung des Projektes ein Steering-Commitee ein.

Dieser Mix aus Praxisbeispielen und Diskussionen, von Erfahrungsaustausch und wissenschaftlicher Beleuchtung zog die anwesenden Verbundgruppenmanager so in seinen Bann, dass trotz der hohen Komplexität des Themas auch am Ende des langen Sitzungstages keinerlei Ermüdungserscheinungen bei den Teilnehmern festzustellen waren. Hochmotiviert wurde eine neue Sitzung deswegen einhellig für das kommende Frühjahr vereinbart.

HINWEIS:
Die Folien zu den Vorträgen "Praxisbeispiele" sowie zur Studie können Sie über die farblich unterlegten Links herunterladen!

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