Omnibus: Europäisches Parlament erkennt wirtschaftliche Realitäten
DER MITTELSTANDSVERBUND begrüßt Einigung im EU-Parlament und hofft nunmehr auf eine schnelle Finalisierung des Vorhabens im Sinne des Bürokratieabbaus.
13.11.2025
Nach monatelangen Verhandlungen hat das Europäische Parlament am 13. November 2025 dem sogenannten Nachhaltigkeits-Omnibus-Paket zugestimmt. Dabei wurden die Entlastungswirkungen des ursprünglichen Vorschlags noch erweitert. DER MITTELSTANDSVERBUND begrüßt die grundsätzliche Einigung als Signal für Handlungsfähigkeit in Europa – auch mittelständische Unternehmen sind auf schnelle Klarstellungen im Bereich der Nachhaltigkeitsberichterstattung und dem Lieferkettenmanagement angewiesen. Daher forderte der Verband seit langem Erleichterungen, die über die Kommissionsvorschläge hinausgehen.
„Der Kompromiss spiegelt die Realitäten in der europäischen Wirtschaft wider.“, erklärt Tim Geier, Geschäftsführer des MITTELSTANDSVERBUNDES. „Jetzt gilt es sicherzustellen, dass eine Einigung zwischen den europäischen Gesetzgebern schnell vorangetrieben wird. Mittelständische Unternehmen bleiben essenziell in der Bewältigung der weiterhin ernst genommenen Nachhaltigkeits-Ziele. Klare und erfüllbare Regeln sind dabei die Grundvoraussetzung. Realistische Berichtsstandards und klare Begrenzungen der Pflichten für mittelständische Unternehmen werden dabei helfen, die engen Ressourcen in den Unternehmen zielführend hin zu nachhaltigen Geschäftsmodellen einzusetzen.”, sagt Geier.
Juliane Wehr-Ibold
Leiterin Kommunikation
Bundesverband Kooperierender Mittelstand (BKM)
E-Mail schreiben