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DER MITTELSTANDSVERBUND zu 100 Tagen Bundesregierung

Nach 100 Tagen Regierungsarbeit ist klar: Ankündigungen reichen nicht. Der Mittelstand braucht jetzt konkrete Rahmenbedingungen, weniger Bürokratie und mehr Dialog mit der Politik. Dazu Dr. Henning Bergmann, Hauptgeschäftsführer des MITTELSTANDSVERBUNDES.

13.08.2025

Berlin, 13.08.2025 – Zum Auftakt der 100‑Tage‑Bilanz der Bundesregierung betont DER MITTELSTANDSVERBUND – ZGV e.V.:

Dr. Henning Bergmann, Hauptgeschäftsführer DER MITTELSTANDSVERBUND„Die neue Bundesregierung ist mit großen Ambitionen gestartet. Doch nach 100 Tagen zeigt sich: Die anfängliche Dynamik droht nachzulassen. Jetzt zählt vor allem eines: Ankündigungen müssen konkrete Ergebnisse bringen, sonst verpufft der Aufbruch. Dabei bremst vor allem unnötige Bürokratie die Unternehmen im kooperierenden Mittelstand aus. Das bedroht auch den Wirtschaftsstandort Deutschland.

Es gilt, Ballast abzuwerfen und Wachstumspotenziale zu entfesseln. Denn unser kooperierender Mittelstand ist mehr als ein Fundament – er lebt eine Haltung: Verantwortung, Zusammenhalt und Innovationskraft. Gerade jetzt, unter den heutigen wirtschaftlichen Herausforderungen, beweisen viele Mittelständler, dass sie ihrem Standort treu bleiben und ihn zugleich aktiv mitgestalten.

Die Politik muss Leistung, Eigenverantwortung und Unternehmertum wieder stärker wertschätzen. Und wenn sie in der nächsten Legislaturperiode wirklich einen Politik- und Stimmungswechsel vollziehen will, muss sie mehr Mut zum Dialog mit der Wirtschaft aufbringen.“, appelliert Dr. Henning Bergmann, Hauptgeschäftsführer des MITTELSTANDSVERBUNDES.

Das zeigt sich im starken Miteinander: In Genossenschaften und anderen Verbundgruppen übernimmt man nicht nur Verantwortung für die jeweils eigenen Unternehmungen – man trägt gemeinsam zur Stärke der gesamten Wirtschaft bei. Dies macht den Mittelstand zu einem entscheidenden Wachstumstreiber.

Unsere Erwartungen an die Bundesregierung nach 100 Tagen:

  • Spürbarer Bürokratieabbau als „Wachstumsprogramm zum Nulltarif“
  • Steuer- und Abgabenpolitik, die echte Entlastung bringt – statt neuer Belastung
  • Gestaltung einer mittelstandsgerechten Wettbewerbsfähigkeit – national wie europapolitisch

Bergmann betont: „Zuversicht ist gefragt – aber wir dürfen uns dabei nicht auf das Prinzip Hoffnung verlassen. Der Mittelstand braucht endlich gute Rahmenbedingungen: Rückenwind statt Bremsklotz, Freiraum statt Regulierungsdschungel.“

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Juliane Wehr-Ibold | Leiterin Kommunikation | Bundesverband Kooperierender Mittelstand (BKM)
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