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Rede zur Lage der Union – Mittelstand mahnt: Wettbewerbsfähigkeit darf nicht auf der Strecke bleiben

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen stellte die geopolitischen Themen in ihrer Rede zur Lage der Union in den Vordergrund. DER MITTELSTANDSVERBUND begrüßt die klare außenpolitische Orientierung, warnt jedoch, dass die Wettbewerbsfähigkeit Europas in der öffentlichen Wahrnehmung zu kurz kommt.

10.09.2025

Straßburg, 10.09.2025 – „Der EU-Fokus auf die Wettbewerbsfähigkeit muss beibehalten werden. Europa verspielt sonst seine Chancen, solange der Binnenmarkt durch Bürokratie blockiert wird.“, sagt Dr. Henning Bergmann, Hauptgeschäftsführer des MITTELSTANDSVERBUNDES. „Wir hatten uns ein deutlicheres Signal für die Stärkung des Binnenmarkts erhofft – hier bleibt die Rede leider hinter den Erwartungen zurück. Das hatten wir in den Vorankündigungen zur Rede anders vernommen und uns auch anders erhofft“, so Bergmann.   

Von der Leyen kündigte zwar eine Single Market Roadmap 2028 an, konkrete Hebel zur Umsetzung blieben jedoch unklar. Bergmann betont: „Mittelständische Unternehmen sind ein zentraler Erfolgsfaktor des Binnenmarkts. Die Hindernisse, die bereits erkannt wurden, müssen nun konsequent abgebaut werden, damit Europa sein globales Gewicht behält.“  

Die von der Leyen angekündigten Bürokratie-Entlastungen von bis zu acht Milliarden Euro jährlich für Unternehmen seien ein Schritt in die richtige Richtung. Nun gilt es, dieses Ziel weiterhin ambitioniert und konsequent zu verfolgen. DER MITTELSTANDSVERBUND fordert deshalb: Wettbewerbsfähigkeit muss im Zentrum europäischer Politik stehen – nur so kann der Mittelstand Europas Stärke auf globaler Bühne sichern.   

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