MITTELSTANDSVERBUND stellt klar: Flexibilisierung des Arbeitszeitgesetzes wäre Gewinn für alle
DER MITTELSTANDSVERBUND begrüßt die aktuelle Debatte um die Anpassung des Arbeitszeitgesetzes und fordert eine zukunftsfähige Neuregelung, die den Bedürfnissen von Unternehmen und Beschäftigten gerecht wird.
09.09.2025
Berlin, 09.09.2025 – „Die bestehenden Regelungen zur Höchstarbeitszeit stammen aus den 1990er-Jahren und sind längst nicht mehr zeitgemäß“, erklärt Dr. Henning Bergmann, Hauptgeschäftsführer DER MITTELSTANDSVERBUND. „Die Digitalisierung, flexible Arbeitsmodelle und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erfordern eine Anpassung der gesetzlichen Rahmenbedingungen. Dazu hat sich auch die Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag bekannt.“
DER MITTELSTANDSVERBUND setzt sich für eine Reform ein, die die Spielräume der europäischen Arbeitszeitrichtlinie vollständig nutzt und eine wöchentliche Höchstarbeitszeit von 48 Stunden verankert. Statt starrer täglicher Höchstarbeitszeiten sollten Unternehmen mehr Flexibilität erhalten, um auf betriebliche Anforderungen und individuelle Bedürfnisse der Beschäftigten reagieren zu können.
„Eine solche Reform würde nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstandes stärken, sondern ist vor allem im Interesse der Beschäftigten: die Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben wird dadurch erhöht“, so Bergmann weiter. „Wir appellieren an die Politik, die notwendigen Schritte für eine zukunftsfähige Arbeitszeitgestaltung zu gehen und nicht auf „Nebelkerzen“ zu reagieren: Es geht primär um mehr Flexibilität, nicht um Mehrarbeit.”