EU-Omnibus: Bürokratieabbau für den Mittelstand greifbar
Mittelständische Unternehmen in der EU dürfen auf spürbare Bürokratie-Entlastung hoffen: Das EU-Parlament hat im Rechtsausschuss den Weg für praxisnahe Anpassungen im EU-Omnibus-Paket geebnet und einen Kompromiss gefunden. DER MITTELSTANDSVERBUND begrüßt die Initiative als wichtigen Schritt.
14.10.2025
Berlin, 14.10.2025 – "Der Kompromiss zeugt von dem Willen der Abgeordneten, Unternehmen endlich spürbar zu entlasten. Insbesondere für den Mittelstand schafft die Anhebung der Anwendungsbereiche dringend benötigte Freiräume. Statt umfangreicher Berichtspflichten können die Betriebe ihre Ressourcen nun direkt in echte Nachhaltigkeitsmaßnahmen investieren.”, kommentiert Dr. Henning Bergmann, Hauptgeschäftsführer DER MITTELSTANDSVERBUND.
Die vorgesehene Entlastung mittelständischer Unternehmen adressiert einen bislang zentralen Kritikpunkt des MITTELSTANDSVERBUNDES: Das legitime
Informationsbedürfnis größerer verpflichteter Unternehmen wird so auf ein notwendiges und vor allem realistisches Maß beschränkt.
Diese Position wird grundsätzlich auch im Rat geteilt – insofern ist zu erwarten, dass die Anpassungen zeitnah beschlossen werden. „Die Stellschrauben für mehr Wettbewerbsfähigkeit sind erkannt – nun gilt es, auch langfristig die richtigen Konsequenzen daraus zu ziehen. Diese Entwicklung zeigt, dass der Mittelstand in der EU wieder stärker gehört wird.”, so Bergmann.