"Hand in Hand" gegen die globalen Probleme
Armut abbauen und Nachhaltigkeit fördern. Mit dieser Botschaft lobte der Entwicklungsminister die globale Arbeit der Deutschen Genossenschaften auf dem Jahresempfang. Ein Thema, dass aktueller ist denn je.
18.03.2016
Berlin, 18.03.2016 — Größer hätte das Lob an die Genossenschaften nicht ausfallen können. Auf dem Jahresempfang der Deutschen Genossenschaften am 15. März in Berlin würdigte Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller die globale Arbeit der Genossenschaften.
"Das Entwicklungsministerium und die Genossenschaftsorganisation arbeiten seit über 30 Jahren erfolgreich zusammen", erklärte Müller. Das führe dazu, dass die Armut weltweit abgebaut werde und das Thema Nachhaltigkeit mehr in das Bewusstsein rücke. In vielen Ländern der Welt fördert die Deutsche Genossenschaftsorganisation mit Unterstützung des Bundesentwicklungsministeriums (BMZ) den Aufbau und die Entwicklung von Genossenschaften.
Gemeinschaftliche Selbsthilfe fördern
"Genossenschaftliche Entwicklungsarbeit ist langfristig angelegt", erklärte der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbandes (DGRV), Dr. Eckhard Ott. Es sei wichtig, Menschen vor Ort zu unterstützen, damit sie in gemeinschaftlicher Selbsthilfe aktiv werden können.Die gemeinschaftliche Arbeit in Deutschland habe Vorbildfunktion für die internationale Arbeit der deutschen Genossenschaftsorganisation. "In Zeiten, in denen viele Menschen vor Krieg und Not fliehen, wird die Bedeutung der Genossenschaften besonders augenfällig", ergänzte der Präsident der deutschen Wohnungswirtschaft (GdW), Axel Gedaschko. Die Arbeit in Entwicklungsländern sei schließlich nur ein Teil. Genossenschaften engagierten sich auch aktiv in Deutschland, um das Zusammenleben aller Menschen zu gewährleisten.
Hand in Hand zur Lösung
A
uch DER MITTELSTANDSVERBUND, dessen Hauptgeschäftsführer Dr. Ludwig Veltmann am Jahresempfang teilnahm, unterstützt das Engagement. Gemeinsam mit dem Parlamentarischen Staatssekretär im BMZ, Hans-Joachim Fuchtel will der Spitzenverband des kooperierenden Mittelstandes 5.000 Praktikumsplätze für junge Flüchtlinge bereitstellen.
"Um die globalen Probleme zu lösen, ist Mut und Durchhaltevermögen erforderlich", so Veltmann. Das erfordere partnerschaftliches Arbeiten "Hand in Hand". Denn erst das gemeinschaftliche Zusammenarbeiten schafft den gewünschten Erfolg. Hier sei die über Jahrzehnte beständige Idee der Genossenschaften der richtige Ansatz.