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Zur Sache in Montabaur: Verbundgruppen zeigen Profil

Mehr als 30 Vorstände und Geschäftsführer namhafterVerbundgruppengingen den Erfolgsgeheimnissen von Konzeptionen zur Profilierung ihrer Mitglieder auf den Grund.

20.09.2007

Montabaur, 18. September 2007: Unter Leitung von ZGV-Geschäftsführer Jan Schmüser versammelten sich die TOP-Manager nahmhafter Verbundgruppen auf Schloss Montabaur, um im Rahmen eines Seminars die besten Maßnahmen zur Profilierung der Mitglieder im Markt zu beleuchten.Mehr als 30 Geschäftsführer von Kooperationen aus Einzel- und Großhandel sowie Handwerk diskutierten lebhaft die Ergebnisse der Kollegen und gaben gegenseitig eine Vielfalt nützlicher Anregungen.

Führend auf diesem Gebiet sind die auf den Einzelhandel ausgerichteten Verbundgruppen. Sie waren entsprechend mit exzellenten Beispielen für erfolgreiche Umsetzungen verteten. Herr Neisser von die Ariston Nordwestring etwa stellte die Entwicklung der Bestpartner Konzeption vor, vom Gütesiegel für die ANWR-Unternehmen, die ihr Geschäft nach einem ANWR-Qualitätsstandard ausgerichtet hatten, über ein Warenkonzept, das sich durch einen hohen Grad an Verbindlichkeit den Herstellern gegenüber auszeichnete und auf dieser Basis bis dato nicht erreichbare Konditionen generierte. Bis zum heutigen Status als ein ganzheitliches Betriebstypenkonzept, das neben Qualität und Verbindlichkeit im Einkauf eine klare Signalwirkung sowohl im jeweiligen Laden als auch nach außen hat und dem Konsumenten signalisiert, dass die BestPartner Schuhgeschäfte der beste Partner sind, wenn es darum geht, aktuelle Schuhe zu kaufen. Das BestPartner Konzept ist stringent, lässt aber die erforderliche Freiheit für den Individualismus des jeweiligen ANWR-Mitgliedes.

Die ASSIMA hat für ihre Mitglieder eine Dachmarke entwickelt. Der Auftritt der Fachhändler unter dieser Dachmarke ist konsequent im CI der Zentrale bei den dafür in Frage kommenden Handelspartnern umgesetzt. Herr Pfarr erläuterte, dass das Beschaffungskonzept mit den führenden Lieferanten der Branche für alle teilnehmenden Partner eine Verbindlichkeit in die Zusammenarbeit bringt, die die Fachgeschäftskompetenz steigert, die Zusammenarbeit mit den Lieferanten verbessert und neue Konditionssysteme ermöglicht. Eine konsequente Umsetzungsstrategie brachte innerhalb kurzer Zeit die Marktdurchdringung und den finanziellen Erfolg für die Gruppe, die heute mehr als die Hälfte der Mitglieder auf das neue Erscheinungsbild umgestellt haben und die auch nach dem neuen Modell arbeiten.

Herr Eberle präsentierte die EVB BauPunkt als Einkaufsgemeinschaft für Baumaschinen- und Baugerätehändler, die sich mit ihrem Marketing an Betriebstypenkonzepten orientiert hat und am Markt auch im wörtlichen Sinne Flagge zeigt Die Mitglieder lassen die Fahnen der Kooperation vor dem Hause flattern und nutzen auch den Marktauftritt des „Fünf-Sterne-Mietservice“ mit durchgängigen Materialien der Unternehmenskommunikation wie Katalogen, Internetauftritt, Plakaten etc. Durchgängige Kommunikation im Großhandel und, wo möglich und notwendig, im Privatkundengeschäft, verschafft dem Gesellschafter Aufmerksamkeit und Mehrwert und das exklusive Angebot des 5 Sterne Mietservice bringt Alleinstellung. Eine zusätzliche Konzentration auf Premiumlieferanten sorgt für Ertrag und fokussiert die Vermarktung. Eine schlanke Organisation erbringt die Leistung und hält sie am Leben. Ein Konzept ,das mit einfachen Mitteln den Großhandelskunden anspricht.

A bigger bang — titelte eine Fachzeitung über die Umsetzung der neuen Dachmarkenstrategie der Rewe.In einem Vortrag, der von Frau Ohletz ebenso innovativ präsentiert wurde wie das Thema selbst ist wurde das neuen Logo und der neue Namen „REWE GROUP“ vorgestellt, womit der drittgrößte Lebensmittelhändler in Europa ein Zeichen für eine grundlegende Neupositionierung setzte. Eckpunkte der zukünftigen Strategie sind die Stärkung der Kerngeschäfte Lebensmittelhandel und Touristik sowie die zielstrebige Internationalisierung der Unternehmensgruppe. Es wurden erhebliche Veränderungen in der internen Organisation des Unternehmens vorgenommen, aber auch die Sortimente der Märkte werden im Hinblick auf Qualität und Preis-Leistungs-Verhältnis weiter verbessert und noch enger auf die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden ausgerichtet. Insbesondere die neuen Leistungsmarken und ihre Positionierung im Gesamtsortiment wussten zu überzeugen.

Dr. Knoben von der MCT Unternehmensberatung fasste dann die notwendigen Fragestellungen zur erfolgreichen Umsetzung von Betriebstypenkonzepten zusammen. Insbesondere der Dreiklang aus: Betriebstypenkonzept, Dachmarke und Verpflichtung muss harmonisch designt werden. Der Spagat zwischen Pflege der Individualität einerseits und dem starken Auftritt des Fachhändlers mit dem gemeinsamen Marktauftritt andererseits ist zu vollführen.

Zum Abschluss der Veranstaltung stellte Herr Petersen, Bereichsvorstand der Deutschen Post den ZielgruppenScout vor. Der „ZielgruppenScout“ ist ein Informations- und Planungstool zur Ermittlung von Kundenpotenzialen, die einem gewünschten Profil entsprechen.

Die Vorteile mit dem ZielgruppenScout liegen in der exakten Identifizierung und Lokalisierung potenzieller Neukunden, einer übersichtlichen Ergebnisdarstellung durch Visualisierung der Kundenpotenziale wodurch der Erfolg der Werbemaßnahme durch zielgenaues Treffen der Zielgruppe maximiert wird und durch Vermeidung von Streuverlusten eine höhere Planungssicherheit und Kostentransparenz durch umgehende und konkrete Simulation erreicht wird.

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