MENÜ MENÜ

ZGV-Position zu IFRS für KMU findet Zustimmung bei EU-Parlamentariern

Büro Brüssel im Dialog mit den Abgeordneten Ehler und Lehne

24.11.2006

Brüssel, 24.11.06. Im Rahmen der Gespräche mit Abgeordneten des Europäischen Parlaments fand der Leiter des Brüsseler ZGV-Büros und Mitglied der Hauptgeschäftsführung, Dr. Günther Schulte, bei den EU-Abgeordneten Dr. Jan Christian Ehler (EVP), Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Währung (ECON) und Klaus-Heiner Lehne (EVP), Mitglied im Rechtsausschuss des Europaparlamentes, klare Zustimmung für die Position des ZGV zur Frage von IFRS (IAS) für kleine und mittlere Unternehmen.

Dr. Schulte konnte in dem konstrutiven Dialog verdeutlichen, dass die Definition des Eigenkapitals für Genossenschaften, Personengesellschafen aber auch GmbHs entscheidend für die Akzeptanz von IFRS für KMU sein wird. „Diese IFRS sind auf die Informationsansprüche dieser Gesellschafter und deren Bedürfnisse auszurichten. IFRS machen einen Sinn, wenn in ein klar gegliedertes, in sich schlüssiges und leicht handhabbares Regelwerk darstellen, das von kleinen und mittleren Unternehmen beherrscht werden kann“, so Dr. Schulte gegenüber den EU-Parlamentariern.

Einigkeit bestand darin, dass gemeinschaftsweit gültige, optionelle Standards der Rechnungslegung für KMU sowohl für die Verbundgruppen mit in den verschiedenen Mitgliedsstaaten tätigen Anschlusshäusern aber auch für die Anschlusshäuser selbst Vorteile im täglichen Geschäftsverkehr mit Banken, Herstellern und ihren Gesellschaftern ziehen können.

Die Gespräche des Brüsseler Büros mit Abgeordneten dienen gleichzeitig der Vorstellung des ZGV und der Diskussion der derzeitigen Probleme. Dies sind u.a. neben kartellrechtlichen Fragen, Fragen des Umsatzsteuerrechtes in Europa, der Überarbeitung der Rechnungsrichtlinie mit dem Postolat der elektronischen Signatur bei elektronischer Übertragung der Rechnung.

Zurück zur Übersicht
Weitere Artikel