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ZGV: AGG wird Bürokratielawine auslösen

Gleichbehandlungsgesetz ABM für Anwälte — Enorme Kosten und Rechtsunsicherheit

07.06.2006

Berlin, 7.6.2006. Für den Mittelstandsverband ZGV stellt das in seiner derzeit geplanten Form eine bürokratische Bedrohung erster Güte dar.

Wie ZGV-Hauptgeschäftsführer Dr. Ludwig Veltmann in Berlin sagte, würde mit der Umsetzung eine gewaltige Bürokratielawine ausgelöst, die alle Bemühungen zum Bürokratieabbau ad absurdum führen würden.

„Das Gesetz wird die deutsche Wirtschaft mit immensen Kosten und zusätzlicher Bürokratie belasten und mit der einhergehenden zu erwartenden Rechtsunsicherheit einzig den Anwälten als ABM neue Kundschaft bringen“, so Veltmann. Es sei einmal mehr der deutsche Hang zum Perfektionismus an der falschen Stelle, der die politischen Entscheider ohne Not dazu gebracht habe, über die Vorgaben der ohnehin schon extrem bürokratischen EU-Antidiskriminierungsrichtlinie hinauszugehen.

„In dieser Form kann und darf das AGG in keinem Fall in Kraft treten. Besser noch als Änderungen und Anpassungen wäre allerdings der völlige Verzicht auf diesen gesetzlichen Zwang zu vermeintlich politisch korrektem Verhalten“, betonte Hauptgeschäftsführer Veltmann.

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