Wer mit der Wissenschaft zusammen arbeitet, hat die Nase vorn: Auftaktveranstaltung an der Uni in Köln stimmt zuversichtlich
Mit einem "Tag an der Universität" bietet der ZGV fortan seinen Mitgliedern eine Reihe von Begegnungmöglichkeiten mit hochkarätigen Experten aus der Wissenschaft. Die Auftaktveranstalung am 23. Januar in Köln war für alle Teilnehmer erkenntnisreich und ermutigend.
27.01.2006
In Kooperation mit dem Institut für Handelsforschung (IfH) hat der ZGV eine Veranstaltung ins Leben gerufen, um weiterhin den nachhaltigen Dialog mit Forschung und Lehre zu fördern. Weitere Besuche vom ZGV bei Instituten und Universitäten sind in den kommenden Jahren geplant. Durch die langjährige Zusammenarbeit mit der Universität zu Köln und insbesondere demIfH, die bereitsder frühere Hauptgeschäftsführer des ZGVProf. Dr. Günther Olesch vorangetrieben hat, bietet der ZGV seinen Mitgliedern auch hier einen Zugang sowohl zur Grundlagenforschung, als auch zur angewandten Forschung. Das Ziel hierbei ist es, die gewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnisse für die Verbundgruppen branchenübergreifend nutzbar zu machen.
Am 23.01.2006war es dann soweit. Professor Dr. Lothar Müller-Hagedorn, Inhaber des Lehrstuhl für Handelsbetriebslehre und Direktor des IfH, begrüßteals Gäste nicht nur einige Spitzenrepräsentanten aus namhaften Verbundgruppen, sondern auch die wissenschaftlichen Mitarbeiter des Instituts und fachlich interessierte Studierende. Er wies darauf hin, daß der Dialog für beide Seiten sehr befruchtend sein könne.
ZGV HauptgeschäftsführerDr. Ludwig Veltmann undder Geschäftsführer des IfH Dr. Andreas Kaapke moderierten das Programm, in dem zunächst einAuszug aus dem Leistungsspektrum des IfH vorgestellt wurde. Im weiteren Verlauf zeigten Verbundgruppenrepräsentaten auf, in welcher Weise Sie das IfH für ihr Unternehmen nutzen konnten.
Inhaltlichvermittelten im Einzelnen dieThemen „Online-Betriebsvergleich“, „Denken in Zielgruppen“, „Multi-Channel-Management“ und „Arzneimitteldistribution“ einen guten Überblick über das Leistungsspektrum des IfH. Generell beschäftigt sich das Ifh mit Handelsmarketing, strategischer Unternehmensplanung und e-commerce. Aktuell gibt es keine Standardisierung mehr bei der Handelsforschung des IfH, so dass sich das Institut auf die speziellen Belange der Verbundgruppen (unterschiedliche Warensortimente, Prozesse etc.) einstellt.
DiePraxisbeispiele aus der Zusammenarbeit mitdem Universitätsinstitut trugen Olaf Gens, Leiter Marktforschung der REWE Zentral AG, Wilfried Hollmann, Vorstandsvorsitzender der NOWEDA eG und Stefan Leinweber, Geschäftsfüührermacrocom (Ein Unternehmen der MHK-Gruppe) vor.Dabei wurde besonders auf den großen Nutzen den das IfH bei der statistischen Auswertung interner Analysen hingewiesen. Das IfH hilft zudem bei der Entwicklung entsprechender Erklärungssysteme auf statistischer Grundlage, wobei der Fokus auf Konzeption und Implementierung von Maßnahmen liegt. Durch die Reduzierung von Komplexität schafft das Institut praktikable, nach Prioritäten gestaffelte Anleitungen zur Umsetzung. Die Tätigkeit überzeugt nicht nur durch sehr spezielles Know How, sondernauch durch Unabhängigkeit, Seriösität, die Aussagefähigkeit von Kennzahlen und die Kompetenz bei der angewandten Forschung.
Als Folge der gewonnenen Erkenntnisse ruft der ZGV seine Mitglieder auf, die attraktiven und nutzbringenden Möglichkeiten des IfH zu nutzen. Das Institut ist in der Lage, individuelle verbundgruppenspezifische Aufgabenstellungen zu lösen. Bei Interesse stelltder ZGVgern den Kontakt her.