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Weiteres Tauziehen um Konzentration und Wettbewerb im Handel

Die Debatte beim DIHK-Handelsausschuss mit der Monopolkommission warf in Bezug auf Verbundgruppen erneut Fragen auf. Mit Spannung erwartet wurden die Erläuterungen des Generalsekretärs der Monopolkommission, Dr. Klaus Holthoff-Frank, zum 19. Hauptgutachten seines Hauses.

26.10.2012

Berlin, 17.10.2012. Mit Spannung erwartet bei der diesjährigen Herbstsitzung des DIHK-Handelsausschusses am 17. Oktober 2012 wurden die Erläuterungen des Generalsekretärs der Monopolkommission, Dr. Klaus Holthoff-Frank zum 19. Hauptgutachten seines Hauses zur Stärkung des Wettbewerbs für Handel und Dienstleistungen. Nach Erkenntnissen des Gutachtens waren deren Verfasser davon ausgegangen, dass es Nachfragemacht gäbe und diese auch ausgeübt werde. Fraglich sei allerdings, ob daraus Wettbewerbsprobleme erwachsen.

Der Hauptgeschäftsführer des MITTELSTANDSVERBUNDES, Dr. Ludwig Veltmann, monierte an dem Gutachten, dass es in quasi monolithischer Form die Marktanteile der sechs größten Handelsgruppen darstelle. Große Einzelunternehmen würden damit wieder einmal Stereotyp mit Verbundgruppen vieler kleiner und mittlerer Unternehmen gleichgesetzt. Wettbewerbspolitisch sei dies völlig unzulässig und inakzeptabel. Im Vergleich zu den großen Einzelunternehmen sei es nicht Aufgabe einer Verbundgruppe, den Gewinn eines Inhabers oder der Kapitalgeber zu maximieren, sondern den Wettbewerbsnachteil der mittelständischen Anschlussunternehmen in den Regionen gegenüber den marktstarken Großfilialisten auszugleichen. Mit dieser Überlebens- und Wettbewerbsstrategie des Mittelstandes lasse sich letztlich gerade heute die Wettbewerbsvielfalt zugunsten des Verbrauchers landesweit absichern.

Aus dem Kreis der Teilnehmer des DIHK-Handelsausschusses fand die Position des MITTELSTANDSVERBUNDES deutlichen Zuspruch.

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