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Verbundgruppenmanager nehmen die „Verbindlichkeit“ unter die Lupe

27 Verbundgruppenmanager nutzten am 30.09.09 die Gelegenheit, die in der Praxis umgesetzten Konzepte zur Stärkung der Verbindlichkeit in Kooperationen von ANWR, MHK und Nahkauf (Rewe) zu hinterfragen

25.09.2009

Die ServiCon Service Consult eG hatte gemeinsam mit dem Partner MCT- Dr. Knoben ein vielschichtiges Programm aufgestellt. Herr Dr. Knoben formulierte in seinem Beitrag zum Thema „Ware als Schlüssel zur freiwilligen Verpflichtung“ auch gleich den Satz des Tages:

Halbherzigkeit bei der Umsetzung von verbindlichen Konzepten schadet mehr, als das reine Nichtstun!“, der ServiCon Vorstand Jan Schmüser gab im Anschluss einen Überblick über ein ganz anderes Feld für Verbindlichkeit, nämlich über die Serviceleistungen rund um das Kerngeschäft der Mitglieder: Ob es die Versicherungsdienste oder Qualifizierungsangebote sind, durch die eine Kundenzuführung in den Anschlusshäusern erfolgt, zahlreiche Dienstleistungen am Rande des eigentlichen Markts bieten gute Möglichkeiten, Anschlusshäuser dauerhaft zu binden. Nicht erst seit der Finanzkrise ist eine Bank in den Händen einer Verbundgruppe von großer Bindungswirkung. Der Vorstandsvorsitzende der Schuh- und Sportgruppe ANWR betonte dann auch, dass die ANWR eigene DZB nicht nur aus dem Blickwinkel des Risikos sondern eben auch aus dem der Rentabilität des einzelnen Unternehmens ihre Kreditvergabe steuern könne. Die Zusammenarbeit zwischen der betriebswirtschaftlichen Beratung der Gruppe und den Bankern der DZB erlaube eine realistischere und genauere Einschätzung der individuellen wirtschaftlichen Situation..

Multimedial unterstützt erklärte das Vorstandmitglied der MHK Marketing Handel Kooperation, Dr. Daniel Schmid den Zuhörern, welche Widerstände zu überwinden waren, um ein flächendeckendes Marketingkonzept, vom Funkspot bis zum Ladenbau, bei den selbstständigen Küchenfachhändlern umzusetzen, mit Erfolg! Stephan Kremer Funktionsbereichsleiter nahkauf der REWE schloss nahtlos an die Ausführungen an: In seinem Vortrag ging es darum, dass sich auch die 500 „Genossen“ mit kleineren Lebensmittelmärkten dem neuen Marktauftritt der nahkauf anschlossen.

Last but not least hatten sich die Organisatoren noch etwas Ungewöhnliches einfallen lassen: Sie baten einen Vertreter der Industrie „von der anderen Seite des Tisches“ die Anstrengungen der Verbundgruppen zu bewerten. In außergewöhnlich offener Form stellte Herr Mrozek von der Hager Tehalit Gruppe einen Vergleich der Verbundgruppen mit konzerngeführten Unternehmen an, der den Teilnehmern viel Stoff zur Diskussion und Übertragung auf die eigene Positionierung im Markt lieferte. Weitere Informationen zum Seminar und den Referenten erhalten Sie von j.glaser@servicon.de

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