Verbundgruppen setzen zum Sprint an — Fachkräftemangel als Bremsklotz?
Die Geschäfte der deutschen Verbundgruppen entwickeln sich prächtig — Umsätze, Investitionen und Beschäftigung steigen rasant. Gleichzeitig treiben Nachwuchsprobleme den Mittelständlern Sorgenfalten auf die Stirn, so die Ergebnisse der aktuellen Konjunkturumfrage von ZGV und DER HANDEL.
10.11.2010
Berlin, 27. Oktober 2010 — Das Wort „Krise“ scheint im kooperierenden Mittelstand aus dem Wortschatz gestrichen: 82 Prozent der Verbundgruppen melden wachsende Umsätze im dritten Quartal 2010, womit das Kooperationsgeschäft auch im Vorgleich zum guten Vorquartal noch einmal deutlich anzog. Ebenso zeigt die aktuelle Konjunkturumfrage vom Zentralverband Gewerblicher Verbundgruppen (ZGV) und vom Wirtschaftsmagazin DER HANDEL, dass sich die verbesserte Geschäftslage auch für die Beschäftigten positiv auswirkt. 30 Prozent der Verbundgruppen stellen neue Mitarbeiter ein, nur drei Prozent geben abnehmende Beschäftigtenzahlen an.
Jedoch: Der Fachkräftemangel droht zum Wachstumshemmschuh für den kooperierenden Mittelstand zu werden. 31 Prozent der Verbundgruppen beklagen bereits heute massive Schwierigkeiten, offene Stellen durch qualifizierte Mitarbeiter zu besetzen, nur fünf Prozent der Befragten sehen hier keine Probleme. Angesichts einer rapide alternden Gesellschaft wird die Bewältigung des Fachkräftemangels zur entscheidenden Aufgabe — für die Verbundgruppen wie auch für die politischen Akteure.
Insgesamt haben sich an der Konjunkturumfrage 62 Kooperationszentralen mittelständischer Unternehmen aus insgesamt 16 Branchen beteiligt. Die Erhebung wird regelmäßig von ZGV und DER HANDEL durchgeführt und bietet ein repräsentatives Bild der Geschäftslage in den insgesamt 320 Verbundgruppen des ZGV.
Die ausführlichen Ergebnisse der Umfrage erhalten Sie hier:
Für weitere Informationen steht Ihnen Herr Dr. Konstantin Kolloge, 030 - 59 00 99-661, zur Verfügung.