Verbundgruppen in Österreich besser als der Markt
Bei ihrer jüngsten Zusammenkunft der Gemeinschaft Österreichischer Verbundgruppen (GÖV) bei der Hogast in Anif bei Salzburg zeigten sich die Top-Manager mit Blick auf die wirtschaftlicher Lage ihrer Gruppen optimistisch.
12.10.2012
Dem massiven Problem des Fachkräftemangels bei den Mitgliedern versuche die Hogast durch eine europaweite Vermittlungsplattform entgegenzuwirken. Deutlicher Zustrom sei vor allem aus Ungarn zu verspüren.
Bei ihrem weiteren Erfahrungsaustausch kamen die Teilnehmer zu dem Ergebnis, dass aktuell die Geschäftslage der Verbundgruppen in Österreich sich gegenüber dem Gesamtmarkt deutlich positiv abhebt. Allerdings gebe es erhebliche Unterschiede zwischen den derzeit stark nachgefragten langlebigen Konsumgütern und dem eher kurzlebigen Bereich. Das Internet spiele aktuell keine starke Rolle als Instrument zur strategischen Ausweitung der Geschäftstätigkeit. Auch das Bedrohungspotential durch Online-Aktivitäten anderer sei derzeit „überschaubar“.
Auf großes Interesse stießen die Beiträge der externen Referenten. So stellte Georg C. Kolm, Vorstandsvorsitzender der Triple-A Marketing AG, Wien, einen neuartigen Ansatz zur Analyse und Erschließung von Zukunftspotentialen in Unternehmen vor.
Norbert Wandl, Inhaber und Geschäftsführer der Wandelberatung, Klagenfurt, schilderte seine Praxiserfahrung zum Problem des Generationenwechsels in Familienunternehmen.
Dr. Ludwig Veltmann erörterte sodann die aktuellen Entwicklungen und Aktivitäten im Verbundgruppenmanagement in Deutschland.
Erneut würdigten alle Teilnehmer den erheblichen branchenübergreifenden Erkenntnisgewinn der Zusammenkunft.
Als Folgetermin wurde Dienstag, 23.April 2013 beim Österreichischen Genossenschaftsverband in Wien festgelegt.