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Verbundgruppen - Assekuranzservice:  CyberRisk

Gefahr im Netz Datenklau, Datenspionage, digitale Erpressung. Mittelständler als Zielobjekt von Cyber-Attacken und Cyber-Policen zum Schutz davor. Das stellt auch Makler vor ganz neue Herausforderungen.

12.10.2015

Rund 64.000 Fälle von Computer- und Internetkriminalität hat das Bundeskriminalamt im Jahr 2012 gezählt, ein Anstieg um 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Den Schaden bezifferte das BKA auf mehr als 42 Millionen Euro, vermutet ihn jedoch deutlich höher. Viele Unternehmen zeigen demnach aus Sorge um ihren guten Ruf als „sicherer und zuverlässiger Partner“ eine Straftat nicht an.

Datensicherheit. Kaum ein anderes Thema bewegt die Öffentlichkeit derzeit mehr. Es stand jüngst auf der Cebit im Fokus und hielt mit dem geplanten IT-Sicherheitsgesetz jetzt auch Einzug in die digitale Agenda der Bundesregierung. Trotz Firewall und Virenscanner - eine absolute Sicherheit vor den Datenbeutezügen der Internetkriminellen gibt es nicht.

Inzwischen bieten Täter „die zur Begehung von Straftaten erforderliche Schadsoftware oder gar komplette kriminelle Infrastrukturen in der Underground Economy global zum Kauf oder zur Miete an“, so das BKA in seinem Lagebericht zu Cyber Crime. Aufgrund der einfachen Handhabung seien diese „Werkzeuge“ auch für Täter ohne fundierte IT-Spezialkenntnisse nutzbar.

Namen wie Sony und Vodafone als prominente Opfer von Cyber-Attacken sorgen für Schlagzeilen. Doch das Risiko besteht nichtsdestoweniger auch für die mittelständische Wirtschaft, die das Internet häufig als zweiten Vertriebsweg nutzt und dabei auch Adressen, Kontodaten und ähnlich sensible Informationen speichert. „Für fünf bis sieben Euro wird ein solcher Konto-Datensatz mit Sicherheitsnummer in Europa in einschlägigen Kreisen gehandelt.

Wachsende Bedrohung durch Cyber Crime

Straftaten durch Computersabotage haben sich fast verfünffacht, das Abfangen von Daten mehr als verdoppelt.

Versicherungsschutz noch in den Kinderschuhen

Prävention auch durch Versicherungsschutz. Damit wirbt die Assekuranz in jüngster Zeit verstärkt. Allerdings baut sich der Markt hier erst auf. Nur wenige größere Versicherer oder Spezialversicherer bieten bisher eine Versicherungslösung an.

Cyber-Policen decken je nach Ausgestaltung Schäden, für die das Unternehmen von Kunden oder auch Dritten haftbar gemacht werden kann - weil es zum Beispiel beim Datenschutz ein Leck gab. Aber auch die Kosten für Eigen- und Folgeschäden werden übernommen - etwa für Betriebsunterbrechung, wenn das System nach einem Hacker- Angriff lahmgelegt ist, außerdem für die Datenwiederherstellung und das Krisenmanagement inklusive der Benachrichtigung Betroffener. Mitversichert ist je nach Konzept auch der Aufwand für Datenforensiker, die den Schadensursachen nachgehen.

Haben Sie Fragen? Sprechen Sie uns an – wir sind auf dem Dienstleistungstag am 20. und 21.10.2015 im Speicher 10 in Münster für Sie da!

Gerne informieren Sie unsere Experten in einem unverbindlichen Gespräch. Wir freuen uns auf Ihre Mail an baum@expert,Matthias.Spaeth@euronics.de undSilke.Kappenberg@hagebau.com

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