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Verbundgruppen als attraktive Arbeitgeber

Arbeitgeberattraktivität war eines der Kernthemen, das im Arbeitskreis Weiterbildung behandelt wurde. Der Gastgeber E/D/E konnte neben Einblicken in die Logistik auch hochinteressante Qualifikationsprojekte für seine Gesellschafter präsentieren.

23.05.2014

Berlin, 20.05.2014 — Wie kann ein Unternehmen als besonders attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen werden? Diese Frage trieb die Weiterbildungsexperten der Verbundgruppen auf der Sitzung des Arbeitskreises Weiterbildung am 13./14. Mai besonders um. Gerade Unternehmen, die nicht unter einer starken Verbrauchermarke agieren, haben es oft schwer, von potentiellen Bewerbern und Azubis überhaupt wahrgenommen zu werden.

Arne Spiegelhoff, Experte vom TÜV Rheinland, machte deutlich, dass die beiden relevanten Faktoren für eine hohe Arbeitgeberattraktivität die Qualität und das Image eines Unternehmens sind, denn: "Wahre Schönheit kommt von innen". Nur wer gute Personalarbeit leistet und genau das verspricht, was er auch halten kann, wird als glaubwürdig wahrgenommen - von den eigenen Mitarbeitern, von ehemaligen Mitarbeitern und auch von Interessenten. Dazu kommt die Herausforderung, die eigenen Werte und Aktivitäten in der Branche und Region zu kommunizieren.

Gastgeber E/D/E ist hier auf einem guten Weg. Durch vielfältige Aktivitäten im Unternehmen, der Stadt und der Region ist die Verbundgruppe hoch geschätzt. Erik Schillig, für die Qualifikation in den Mitgliedsunternehmen zuständiger Geschäftsbereichsleiter, konnte über verschiedene Projekte für den kooperierenden Handel berichten. So wird ein Unternehmernetzwerk gepflegt, es wird umfangreiche Juniorenarbeit geleistet und die Mitglieder werden bei ihren Ausbildungsaktivitäten unterstützt. Für besonders gute Auszubildende, die "PVH-Talente", wurde und wird ein Wettbewerb mit attraktiven Preisen ausgerichtet. In Anlehnung an die ehemalige Eisenwarenfachschule in Wuppertal wird derzeit die "Wupperakademie" vorbereitet.

Eine ebenfalls für Verbundgruppen interessante Dienstleistung wurde von Frank Haensel, Executives Online, vorgestellt: Interimsmanagement kann sowohl in Verbundgruppen als auch in Anschlusshäusern kurzfristige Personallücken, vor allem in Management- oder Expertenfunktionen überbrücken. Auch für besondere Projekte oder Veränderungsprozesse wird dieses Instrument gern genutzt.

Daneben diskutierten die Teilnehmer intensiv über Fragen der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Die nächste Sitzung findet am 3./4. November bei der ANWR in Mainhausen statt.

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