Verbesserung für ökonomische Bildung in der Schule in Sicht
Die Initiative des Gemeinschaftsausschusses der Deutschen Gewerblichen Wirtschaft zur Verbesserung der ökonomischen Bildung in der Schule fiel auf fruchtbaren Boden.
14.01.2011
Berlin, 11. Januar 2011 — Bei der alljährlichen Zusammenkunft des Gemeinschaftsausschusses der Deutschen Gewerblichen Wirtschaft in Berlin, dem im Kreise vom 17 Spitzenverbänden auch der ZGV angehört, zog der scheidende Vorsitzende Otto Kentzler zu den jüngsten Projekten eine positive Bilanz. Die im Auftrag des Gemeinschaftsausschusses durchgeführten Studien zur ökonomischen Bildung an allgemein bildenden Schulen seien bei der Kultusministerkonferenz sehr positiv aufgenommen worden. Zugesagt worden sei, sie als übergreifende Orientierungshilfe für den Ökonomieuntericht in allen Schulstufen und -formen — von der Grundschule bis zur gymnasialen Oberstufe — zu verwenden. Am 26. November habe im Rahmen einer hochrangigen Fachtagung der Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung, Ernst Burgbacher MdB, noch einmal in diesem Sinne an die Kultusministerkonferenz appelliert. Mit der Vorsitzenden des Schulausschusses, Frau von Hilsener, werde das Projekt weiterentwickelt. In der anschließenden Diskussion unterstützt der Gemeinschaftsausschuss einhellig die Fortsetzung der Befassung mit der Thematik.
Der im Rahmen der Sitzung neu gewählte Vorsitzende des Gemeinschaftsausschusses, Dieter Hundt, erläutert den Stand der Überlegungen zu einer weiteren Initiative des Gremiums. Geprüft werden soll zunächst im Rahmen einer Vorstudie die „Wirtschaftsfreundlichkeit“ der öffentlich-rechtlichen Fernseh- und Rundfunkanstalten. Auf der Grundlage der Ergebnisse soll dann über eine vertiefende Befassung mit der Thematik beraten werden.