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VEDES für künftige Herausforderungen gerüstet

Trotz eines schwierigen Marktumfeldes konnte die VEDES ihre Spitzenposition in der europäischen Spielwarenbranche behaupten. Die Kooperation will die Chancen der künftigen Entwicklung nutzen, damit die Zentrale und ihre Mitglieder nachhaltig erfolgreich bleiben.

04.07.2013

Nürnberg, 21.06.2013 — "Rückblickend war das vergangene Jahr mit einigen Herausforderungen für den inhabergeführten Spielwarenhandel gespickt", sagte der Vorstandsvorsitzende der VEDES, Dr. Thomas Märtz, anlässlich der Bilanzpressekonferenz am 21. Juni in Nürnberg. Das Geschäftsjahr 2012 habe eindeutig gezeigt, dass sich der stationäre Einzelhandel im Umbruch befinde und ein gewisser Anpassungsdruck allerorts spürbar sei. Schnelllebigkeit, Multichannel, Mobile Commerce, neue Technologien und Betriebsformen, veränderte Verbraucherstrukturen und -bedürfnisse, neue Anforderungen an die Kundenkommunikation und vieles mehr seien nur einige Entwicklungen, mit denen sich nicht nur die Spielwarenbranche konfrontiert sehe.

Trotz dieses schwierigen Marktumfeldes konnte die VEDES ihre Spitzenposition in der europäischen Spielwarenbranche behaupten: So lag der Einzelhandelsumsatz der europaweit 1.150 Fachgeschäfte bei 562 Mio. Euro und damit 1,5 Prozent leicht unter Vorjahr. Die deutschen Mitglieder der VEDES-Gruppe verzeichneten mit 477 Mio. Euro ebenfalls einen leichten Umsatzrückgang von einem Prozent über die Theke. Während der Zentralregulierungsumsatz der VEDES-Zentrale 2012 auf 261,6 Mio. Euro sank, blieb die Bonusausschüttung an die Mitglieder mit 3,3 Mio. Euro auf gewohnt hohem Niveau. Auch die Mitarbeiterzahlen waren mit rund 210 in der VEDES-Zentrale am Standort Nürnberg und rund 16.500 im Fachhandel europaweit stabil. Das Ergebnis vor Steuern und Ausschüttung an die Mitglieder belief sich im VEDES-Konzern auf 4 Mio. Euro, wovon nach Ausschüttung 0,7 Mio. Euro übrig blieben.

Der Ergebnisrückgang gegenüber dem Vorjahr sei laut Märtz bewusst kalkuliert gewesen, "da wir 2012 massiv in unsere Markenkampagne investiert haben, was sich zwangsläufig im Ergebnis zeigt."

In den ersten fünf Monaten des Jahres 2013 liege die VEDES-Gruppe im Plan, betonte der VEDES-Vorstandsvorsitzende. Während die Thekenumsätze der angeschlossenen Fachgeschäfte sich europa- und deutschlandweit auf Vorjahresniveau entwickelten, stiegen der Zentralregulierungsumsatz um 1,4 Prozent und der Großhandelsumsatz um 3,8 Prozent. Laut Einkaufs- und Logistikvorstand Achim Weniger sei dies ein Indiz dafür, dass die Händler "positiv in die Zukunft blicken und die aktuellen Sortimente kräftig ordern."

Vor diesem Hintergrund sieht Märtz die Unternehmensgruppe "gut aufgestellt". Er prognostiziert für das laufende Jahr ein Umsatzwachstum von ein bis zwei Prozent.

Mit einer Vielzahl von Maßnahmen will die VEDES-Zentrale die Chancen der künftigen Entwicklung nutzen, damit sowohl die Unternehmensgruppe als auch die einzelnen Händler nachhaltig erfolgreich und profitabel bleiben. Deswegen investiert die VEDES-Zentrale weiterhin massiv in Serviceangebot und Qualität für ihre Mitglieder.

In punkto Multichannel wurde das Dienstleistungsportfolio bereits erheblich erweitert: Von der Onlineshop-Gestaltung über die Abwicklung bis zur Auslieferung bietet die VEDES-Zentrale auf Wunsch alles aus einer Hand. Ziel dieser Multichannel-Aktivitäten ist die erfolgreiche Kombination der Stärken des Online-Vertriebs mit denen des stationären Handels.

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