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UGAL rüstet personell auf

Angesichts der sich rapide ausweitenden Aufgaben tritt der Europäische Dachverband der Verbundgruppen 2011 mit größerer Personalstärke an.

03.12.2010

Brüssel, 25. November 2010: Die vielfältigen Initiativen der Europäischen Kommission haben mittlerweile einen Komplexitätsgrad erreicht, der alle Interessenvertretungen, insbesondere aber diejenigen, die enge Kapazitätsgrenzen aufweisen, vor massive Herausforderungen stellt. Dies illustrierte UGAL Generalsekretär Denis Labatut anlässlich der UGAL Vorstandssitzung am 25. November 2010 in Brüssel eindrucksvoll. Aus dem auch in anderen Teilen sehr umfangreichen Arbeitsprogramm der Kommission für 2011, mit dem die Kommission Europa aus der Krise herausholen möchte, die den Aufschwung für die Zukunft festigen und gewährleisten will und Europas Präsenz auf der internationalen Bühne auszuweiten gedenkt, griff er das „Maßnahmepaket effizienterer Binnenmarkt“ heraus. Das Paket umfasse 50 Einzelmaßnahmen, die bis 2012 zur Förderung der Wettbewerbsfähigkeit Europas in einer globalisierten Welt umgesetzt werden sollten. In dem Anfang November 2010 vorgelegten sogenannten „Single market act“ schlage die EU-Kommission Schwerpunktmaßnahmen vor, um nachhaltiges Unternehmenswachstum zu fördern, das Vertrauen der Europäer in den gemeinsamen Markt wieder herzustellen und eine wirksamere Implementierung der gemeinsamen Regeln zu gewährleisten. Hierzu sollen kleinere und mittlere Unternehmen entlastet werden durch die Vereinfachung der Rechnungslegungsvorschriften, Erleichterung des Zugangs zu Finanzmitteln sowie einer Verbesserung des Zugangs zu öffentlichen Aufträgen. Weiterhin stehen Initiativen für soziales Unternehmertum, Kennzeichnungsregelungen, Erleichterung des Online-Handels und bessere Anerkennung von Berufsabschlüssen auf der Agenda. Die sich hieraus ergebende Komplexität erfordere eine Prioritätensetzung, bei der er die UGAL-Mitglieder um Hilfe bitte.

Hierzu entfaltete sich eine intensive Diskussion. ZGV-Hauptgeschäftsführer Dr. Ludwig Veltmann schlug vor, zu den jeweiligen Themen Internet-Foren einzurichten, die einen zeitnahen Diskussions- und Meinungsbildungsprozess gewährleisten. Der Vorschlag fand Unterstützung im Vorstand. Die Umsetzung soll nun geprüft werden. Unabhängig davon ist eine ausgeweitete personelle Präsenz unabdingbar. Fortan wird das UGAL Team deshalb von 3 auf 5 Personen erweitert. Grundlage hierfür war eine Strategie- und Strukturreform des Verbandes, deren Ergebnis UGAL-Präsident Peter Hampl als tragfähig und zukunftsweisend bezeichnete.

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