MENÜ MENÜ

Schnittstelle Laderampe: Best-Practice-Studie kommt im Dezember

Im Anschluss an die Studie "Schnittstelle Rampe - Lösungen zur Vermeidung von Wartezeiten" lässt das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung derzeit eine Broschüre erarbeiten, die konkrete Lösungsansätze für Probleme an der Laderampe vorstellt.

25.10.2013

Berlin, 23.10.2013 — Die im Frühjahr 2013 veröffentlichte Studie "Schnittstelle Rampe - Lösungen zur Vermeidung von Wartezeiten" (wir berichteten hier) hatte gezeigt, dass zwei Hauptprobleme an Deutschlands Rampen bestehen: Neben einer zu langen Wartezeit sind es Informationsdefizite zwischen Lieferant und Rampenbetreiber, die die Prozesse verlangsamen.

Hierfür gibt es zahlreiche Lösungsansätze, die nun in einer Folgebroschüre vorgestellt werden sollen. An der Untersuchung der Best-Practice-Beispiele nahmen Unternehmen aus Handel, Industrie und Speditionsgewerbe teil. Diese Untersuchung wurde erneut von der hwh Gesellschaft für Transport- und Unternehmensberatung mbH durchgeführt. Zusätzlich befragte das Bundesamt für Güterverkehr vor Ort zahlreiche Fahrer.

Laut hwh habe sich vielfach gezeigt, dass Rampenbetreiber und Spediteure die konkreten Probleme ähnlich beurteilen. Jedoch erforderten einige Lösungsansätze erhebliche Investitionen seitens der Betreiber oder seien gar aufgrund begrenzter räumlicher Kapazitäten nicht umsetzbar. Dennoch gebe es große Potentiale zur Verbesserung der Abläufe, sowohl auf organisatorischer als auch ganz besonders auf menschlicher, kommunikativer Ebene. Dies hatte sich bereits in der ersten Studie als Schwerpunkt der Laderampenproblematik herausgestellt.

Schon mit der ersten Studie waren die Forderungen der Speditionsverbände nach einer massiven Verbesserung der rechtlichen Position der Spediteure vom Tisch. Diese hatten unter anderem einen gesetzlichen Anspruch auf Standgeld verlangt.

Zwischenzeitlich haben die Speditionsverbände den konstruktiven Dialog gesucht. So fand Anfang Oktober ein gemeinsames Gespräch der Akteure aus der Möbelbranche (Spediteure, Industrie, Handel) statt, aus dem eine Empfehlung zum Verhalten und zum Umgang des Personals an der Rampe und zur Ausstattung der Rampen folgen soll.

Weitere Informationen:

Zurück zur Übersicht