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RFID auch im Non-Food Handel auf dem Vormarsch

In der Lagerlogistik steht mit der Verbreitung der RFID-Technologie eine Logistikrevolution ins Haus. Dies ist eines der Ergebnisse der Sitzung des ZGV-Arbeitskreises Logistik bei der REWE Group, die im Trockenlager in Norderstedt bei Hamburg stattfand.

11.10.2007

Rund 20 Teilnehmer konnten sich am 10. und 11. Oktober bei der Sitzung des Arbeitskreises Logistik des ZGV im REWE-Lager in Norderstedt, dem Pilot-Center für den RFID-Einsatz in der REWE-GROUP, einen Eindruck von der Effizienz der neuen Technologie machen. Durch den Einsatz von RFID-Readern im Wareneingang, bei der Paletteneinlagerung und neuerdings auch im Warenausgang spart die REWE erhebliche Prozesskosten ein und beschleunigt gleichzeitig das Warenhandling.

Im Lebensmittelhandel ist die RFID-Technologie seit einigen Jahren auf dem Vormarsch, wobei die führenden Handelsunternehmen zur weiteren Verbreitung der neuen Technologiestandards intensiv zusammenarbeiten. Auch im Non-Food Handel wird RFID zunehmend Einzug halten. Erste Pilotprojekte in den Branchen Textil/Bekleidung, Sport und der Baumarktbranche mit ausgewählten Lieferanten verlaufen bereits erfolgreich. Daran, dass RFID in den nächsten Jahren einen flächendeckenden Einsatz erfahren wird, ließ RFID-Experte Jörg Sandlöhken von der REWE Group anläßlich der Sitzung keinen Zweifel.

Ein weiteres Thema, welches beim AK Logistik behandelt wurde, war die Importlogistik und ein begleitendes Qualitätsmanagement: Wie die effiziente Sicherstellung gleichbleibender Produktqualität erfolgen kann, demonstrierte Thomas Müller-Krusche vom TÜV Rheinland im Detail. Vor dem Hintergrund des zunehmenden Anteils von in Asien produzierten Artikeln in den Sortimentern des kooperierenden Handels rücken die Anforderungen an ein Qualitätsmanagement entlang der gesamten Beschaffungskette in den Vordergrund. Herr Müller-Krusche stellte den Teilnehmern hier zahlreiche Lösungsansätze für eine Qualitätskontrolle vor Ort vor.

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