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R+V wächst trotz Unwetterschäden weiter

Vor einem knappen Jahr traten in Deutschland zahlreiche Flüsse über ihre Ufer. Mit verheerenden Folgen für viele Mittelständler. Trotz der Unwetterschäden konnte die R+V bei ihrer Bilanzpressekonferenz ein gutes Ergebnis präsentieren.

25.04.2014

Köln, 09.04.2014 — Für viele mittelständische Unternehmen war das Jahr 2013 durch verheerende Unwetterschäden geprägt. Die Zahl der Elementarschäden stieg von 82.240 im Jahr 2012 auf 145.800 Einzelfälle an. Die Schadenssumme erhöhte sich von 122 auf 509 Mio. Euro. "Deutlicher kann man die Notwendigkeit einer entsprechenden Absicherung kaum herausstellen", sagt Jan Schmüser, Geschäftsführer des MITTELSTANDSVERBUNDES.

Trotz dieser schlechten Vorzeichen konnte der Vorstandsvorsitzende der R+V Versicherung AG, Dr. Friedrich Caspers am 8. April ein positives Ergebnis präsentieren. Anlässlich der Bilanzpressekonferenz erklärte er, dass der Partner der Schwestergesellschaft des MITTELSTANDSVERBUNDES, ServiCon Service Consult eG, im vergangenen Jahr doppelt so stark wie der Markt gewachsen sei. Auch im Lebensversicherungsgeschäft wurden Rekordgewinne erzielt.

Über die versicherungseigene Hilfsorganisation Sprint kam es im vergangenen Jahr zu 26.590 Einsätzen, um vor Ort schnell und effizient helfen zu können. Abgesichert sind nicht nur Überschwemmungskatastrophen wie beim Elbehochwasser sondern auch Hagel-, Sturm-, Blitz- oder ähnliche Schäden. Gerade auch für viele betroffene Mitglieder in Verbundgruppen wurde durch die R+V Versicherung unbürokratische Hilfe geleistet.

Ein weiterer Schwerpunkt im Angebot der R+V war im vergangenen Jahr der Ausbau der betrieblichen Altersversorgung. "Die betriebliche Altersversorgung spielt traditionell eine wichtige Rolle in der Alterssicherung, vor allem in größeren Unternehmen. Damit sie auch Arbeitnehmern in kleinen und mittleren Betrieben in weitaus stärkerem Maße als bisher zugänglich wird, würden wir ausdrücklich die schnelle Einführung eines freiwilligen Opting-out-Modells begrüßen", betonte Caspers.

"Beim Opting-out muss der Mitarbeiter der Möglichkeit der Altersversorgung ausdrücklich widersprechen", erklärt MITTELSTANDSVERBUND-Geschäftsführer Schmüser. Hier hätten auch Mitgliedsfirmen in Verbundgruppen noch Nachholbedarf, obwohl bei den verbundgruppeneigenen Maklern bereits gute Produkte und Beratungen verfügbar seien. Dies gelte sowohl für die Absicherung der Unternehmer selbst als auch für die Arbeitnehmer in den Betrieben. "Angesichts der zu befürchtenden Entwicklung der Rentenhöhe sei jedem eine entsprechend vorausschauende Absicherung des persönlichen Altersrisikos angeraten", so Schmüser.
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