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R+V Versicherungen feiern Rekordgewinn

Die R+V Versicherungsgruppe ist 2012 stärker als die Konkurrenz gewachsen. Besonders viele Neukunden bescherten der Genossenschaft das erfolgreiche Geschäftsjahr.

26.04.2013

Wiesbaden, 16.04.2013 — Die genossenschaftliche Versicherungsgruppe R+V hat am 15. April in Wiesbaden seine Geschäftsbilanz für das Jahr 2012 präsentiert. Danach ist die R+V dank eines guten Neukundengeschäfts im vergangenen Jahr nach eigener Einschätzung stärker gewachsen als die Konkurrenz.

"Wir können auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2012 mit einem sehr guten Ergebnis zurückblicken", sagte Dr. Friedrich Caspers, Vorstandsvorsitzender der R+V Versicherung AG, anlässlich der Bilanzpressekonferenz in Wiesbaden. R+V sei im vergangenen Jahr auch deutlich stärker als der Markt gewachsen, dank eines starken Neugeschäftes im Personen- und Kompositversicherungsgeschäft. Weniger Elementarschäden als im Vorjahr, weitere Kostensenkungen und ein sehr erfreuliches Kapitalanlageergebnis hätten ebenfalls zum sehr guten Ergebnis beigetragen. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor sei die enge Zusammenarbeit in der genossenschaftlichen FinanzGruppe, wie der R+V-Chef überzeugt berichtet. Dies zeige sich auch bei den Beschäftigtenzahlen: Seit Jahren schaffe der genossenschaftliche Versicherer neue Arbeitsplätze. 2012 stellte R+V in Deutschland 372 neue Mitarbeiter ein und zählt hierzulande insgesamt 13.829 Beschäftigte.

R+V konnte in 2012 in allen großen Sparten Marktanteile gewinnen. Beigetragen haben dazu das Firmenkundengeschäft (+5,1 Prozent) und das Privatkundengeschäft (+7,3 Prozent) ebenso wie das Banken- und Kreditversicherungsgeschäft (+6,8 Prozent). Als zweitgrößter deutscher Kreditversicherer hat die Genossenschaft ihre Marktführerschaft in der Kautionsversicherung behauptet.

Das bedeutendste Geschäftsfeld war 2012 erneut die klassische private Altersvorsorge mit Beitragseinnahmen von 3,8 Milliarden Euro. In der betrieblichen Altersversorgung hat R+V ihre starke Position als einer der führenden Anbieter von Branchenversorgungswerken weiter ausgebaut. Die Beitragseinnahmen erhöhten sich um 15,2 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro. Rund 270.000 Verträge entfallen auf Versorgungswerke.

Erneut zweistellig wuchs im Inland die R+V Krankenversicherung mit einem Plus von 16,4 Prozent auf 347 Millionen Euro (2011: 298 Millionen Euro). Die Zahl der Krankenversicherten erhöhte sich im Geschäftsjahr um gut 13,4 Prozent auf rund 627.000, davon rund 570.000 in der Krankenzusatzversicherung. Besonders erfolgreich war das Unternehmen hier im Bereich der Pflegezusatzversicherung. Die Zahl der Vollversicherten erhöhte sich um 8,3 Prozent auf rund 56.500.

Eine aktuelle Studie von R+V mit dem Institut für Demoskopie Allensbach zum Thema Pflege zeigt: Die Notwendigkeit, für den Pflegefall vorzusorgen, wird in der Bevölkerung weitgehend unterschätzt. "Ohne deutliche Zusatzanstrengungen droht in Deutschland in den kommenden Jahren und Jahrzehnten ein Pflegenotstand", erläutert Dr. Caspers. "Wir begrüßen daher ausdrücklich die Initiative des Bundesgesundheitsministeriums, mit dem Pflege-Bahr Fördermöglichkeiten zu schaffen."

Nähere Informationen erhalten Sie von Jan Schmüser oder Herrn Dr. Marc Zgaga vom MITTELSTANDSVERBUND.

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