Progros wächst und trotzt Krise
Die progros Einkaufsgesellschaft schließt das Jahr 2009 zum elften Mal in Folge als erfolgreichstes Geschäftsjahr ab
15.02.2010
Eschborn, 11. Februar 2010. Trotz Wirtschaftskrise konnte das Eschborner Unternehmen, das von rund 620 Hotels in Deutschland für den professionellen Einkauf genutzt wird, im vergangenen Jahr 80 neue Hotels anschließen und sein Einkaufsvolumen nochmals um knapp sieben Prozent auf 128 Mio. Euro steigern. Alle Erwartungen gesprengt hat auch die Entwicklung im Projekt Management für die Beschaffungsdurchführung von Hotelneubauten. Die im vergangenen Jahr für Hotels realisierten Kostenvorteile liegen bei über 12,5 Mio. Euro.
In dem schwierigen Jahr 2009 hat die progros Einkaufsgesellschaft erneut das erfolgreichste Geschäftsjahr seit Bestehen gemeistert. „Das erste Halbjahr 2009 war eine besondere Herausforderung, da der überwiegende Teil der Hotellerie von den Auswirkungen der Wirtschaftskrise hart getroffen war. Diese Situation haben wir sehr ernst genommen. Durch neue und nochmals verstärkte Maßnahmen zur Kostenoptimierung konnten wir für die Hotels Kostenvorteile von über 12,5 Mio. Euro realisieren, die sie ohne progros nicht gehabt hätten. Ein wesentlicher Beitrag zur Optimierung der wirtschaftlichen Gesamtsituation“, erklärt Jochen Oehler, Geschäftsführer der progros. Auch wenn die Zuwächse etwas geringer als im Vorjahr ausfallen, konnte progros mit einem um 6,7 Prozent auf 128 Mio. Euro gesteigerten Einkaufsvolumen das bisherige Rekordjahr 2009 nochmals in den Schatten stellen. Das gesamte Einkaufsvolumen der Gruppe kletterte um vier Prozent auf 381 Mio. Euro. „Der Konzentrationsgrad, also der Anteil der Einkäufe der Hotels über progros-Lieferanten, hat sich erneut von 32,7 auf 33,6 Prozent erhöht. Nach einer generellen Zurückhaltung in der Branche im ersten Halbjahr 2009, zog das Geschäft im zweiten Halbjahr deutlich an. Wir haben als Gruppe allein im Dezember 2009 einen Einkaufsumsatz am Markt platziert, der noch höher war als der gesamte Halbjahresumsatz 1999 und elf Prozent über dem Dezember 2008 lag“, so Oehler. progros führt das darauf zurück, dass insbesondere in wirtschaftlich schwierigen Zeiten die Nachfrage nach wirkungsvollen Einkaufslösungen steigt. Kostenoptimierungen werden zum zentralen Thema, denn wenn die Umsätze in Hotels stagnieren oder sinken, müssen die Häuser besser einkaufen.
80 neue Hotels im Jahr 2009 - 620 Hotels im Einkaufspool
Im Kerngeschäftsfeld der progros, dem Einkaufspooling, haben sich 80 neue Hotels 2009 angeschlossen. Insgesamt sind es 620 Betriebe mit mehr als 62.000 Zimmern, die über Volumenbündelung und Einkaufskonzentration direkt von Kostenersparnissen im Einkauf ohne Qualitätsabstriche profitieren. Beachtenswert dabei ist, dass progros sich beim Wachstum des Einkaufspools gezielt auf den Markt der Spitzenhotellerie konzentriert — also der Hotellerie, die einen Umsatz von mehr als 1 Million Euro pro Jahr erwirtschaftet (2.251 Betriebe laut Hotelmarkt Deutschland 2009; Hotelverband Deutschland). Die Hotels, die ihren Einkauf über progros steuern, machen in diesem Marktsegment einen geschätzten Marktanteil von etwa 28 Prozent aus (Errechnung auf Basis „Hotelmarkt Deutschland 2009“, Hotelverband Deutschland (IHA) e. V.)*. Neben Hotelketten wie Rocco Forte, die Adina Gruppe sowie einigen Lindner-, Choice- und Best Western-Hotels, haben sich auch sehr viele bekannte Privathotels wie das Empire Riverside in Hamburg, das Budersand Hotel - Golf Spa auf Sylt und das Lufthansa Training Conference Center in Seeheim-Jugenheim dem Kundenkreis angeschlossen. „Auch das Jahr 2010 ist positiv gestartet. Alleine seit Januar haben sich weitere 17 Hotels für den progros-Einkaufspool entschieden“, erklärt Frank Pahlke, der als neuer Direktor Kundenservice die Hotelexpansion bei progros verantwortet.
Verdoppelung Online-Bestellungen — Über 30 % elektronische Rechnungen
„2009 stand im Zeichen der Umsetzung elektronischer Lösungen zur weiteren Verbesserung der Einkaufs- und Prozessabläufe für unsere Hotels“, so Oehler. Besonders stark entwickelt hat sich die für alle progros-Hotels kostenfreie E-Procurement-Lösung „FutureLog“. Der Umsatz betrug im ersten vollen Jahr nach der Einführung drei Mio. Euro. 2010 rechnet progros mit mehr als einer Verdoppelung und somit Erhöhung der E-Procurement-Umsätze auf sechs bis sieben Millionen Euro. Erhebliche Prozess- und Arbeitsvorteile erzielen die progros-Hotels außerdem über die elektronische Rechnungsübermittlung. Mittlerweile wird ein Drittel der Rechnungen der progros-Hotels im Einkaufspool elektronisch übermittelt. Positiv entwickelt sich auch pro-CHECK innerhalb der progros-Gruppe. pro-CHECK ist das erste Online-Lieferantenbewertungsportal der Hotellerie. Es ist eingebettet im Online-Portal der progros. Oehler: „Das Portal hat sich zu einer sehr gut genutzten Plattform entwickelt, die Hoteliers und Einkaufsverantwortliche eine ideale Möglichkeit bietet, Ausschreibungen online durchzuführen, Angebote einzuholen, Bestellungen abzusetzen, Preisvergleiche durchzuführen und sich über die Leistungsstärke der progros-Lieferanten auszutauschen.“
60.000 Anfragen pro Jahr — Größte Einkaufsberatung der Hotellerie
Es sind nicht nur die direkten Einkaufspreisvorteile und automatisierten elektronischen Prozesse, die die Einkaufsposition verbessern. Im Mittelpunkt stehen bei vielen Hotels persönliche Beratungsleistungen der progros-Einkaufsspezialisten bei zum Beispiel außerplanmäßigen Beschaffungen, Einmalkäufen oder Jahresausschreibungen von Kernsortimenten. Im Jahr 2009 wurden rund 60.000 individuelle Einkaufsanfragen der Hotels bearbeitet. Das ist nur durch die hohe Mitarbeiterzahl und eine sehr gute interne Organisation machbar. Mit 31 Mitarbeitern, davon 27 im Einkauf und der Beratung vor Ort, ist progros die größte Einkaufsberatung der Hotellerie. Auf einen Mitarbeiter kommen im Durchschnitt 21 zu betreuende Hotels. Das ist ein einmaliger Spitzenwert im Vergleich zu allen Einkaufsgesellschaften der Branche.
QUELLE: Progros-Pressemitteilung