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Präsident Hollmann zur EEG-Umlage: Dreifach-Belastung des Mittelstandes jetzt stoppen!

MITTELSTANDSVERBUND-Präsident Wilfried Hollmann hat die dreifache Belastung des Mittelstandes bei der Energiewende kritisiert und eine sofortige Korrektur des EEG gefordert.

09.11.2012

B erlin, 30. Oktober 2012. MITTELSTANDSVERBUND-Präsident Wilfried Hollmann hat die dreifache Belastung des Mittelstandes bei der Energiewende kritisiert und eine sofortige Korrektur des EEG gefordert.

„Die aktuelle Energiepolitik der Bundesregierung gefährdet zahllose Existenzen in Deutschland – und das gleich auf dreifache Weise! Insbesondere der Mittelstand ist betroffen. Nicht nur, dass sich die Wettbewerbslage der kleinen und mittleren Unternehmen gegenüber der wachsenden Zahl von EEG-befreiten Großunternehmen verschlechtert, die um Milliardenbeträge entlastet werden. Durch den EEG-Umverteilungsmechanismus müssen die Mittelständler die Entlastungsbeträge zudem zusätzlich schultern.

Verschärfend kommt hinzu, dass die Kunden der Mittelständler ebenfalls die einseitige EEG-Umlage-Erhöhung trifft – und diesen damit erhebliche Kaufkraft entzogen wird. Eine Schwächung des Konsums gefährdet die Binnenkonjunktur und darüber hinaus den Fortbestand vieler mittelständischen Handels-, Handwerks- und Dienstleistungsunternehmen, die die Kaufzurückhaltung der Konsumenten zuerst spüren.

Die Bundesregierung muss deshalb jetzt handeln und zügig umzusteuern. Die Ausnahmepraxis gehört ebenso auf den Prüfstand wie der gesamte Umverteilungsmechanismus.

Es ist entmutigend, wenn mittelstandsfeindliche Rahmenbedingungen die beachtlichen Erfolge unter den 230.000 Unternehmen im MITTELSTANDSVERBUND bei der Reduzierung des Energieverbrauchs konterkarieren, die nicht zuletzt durch das mit öffentlichen Mitteln geförderte Projekt „Mittelstand für Energieeffizienz“ bereits erreicht wurden.“ Das betonte Wilfried Hollmann, Präsident des MITTELSTANDSVERBUNDES, in Berlin.

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