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Präsident Hollmann besucht Schulze-Delitzsch-Haus

Im Internationalen Genossenschaftsjahr 2012 feiert das Schulze-Delitzsch-Haus sein zwanzigjähriges Bestehen. Bei einem Besuch des Genossenschaftsmuseums in Delitzsch sprach MITTELSTANDSVERBUND-Präsident Wilfried Hollmann mit dem Delitzscher Oberbürgermeister Dr. Manfred Wilde, dem Vorsitzenden der Hermann-Schulze-Delitzsch-Gesellschaft Dietmar Berger und mit Museumskurator Dr. Enrico Hochmuth über das geistige Erbe Schulze-Delitzschs sowie dessen Pflege und Würdigung in der Gegenwart.

06.07.2012

D elitzsch, 3. Juli 2012. Der Präsident des MITTELSTANDSVERBUNDES und Vorstandsvorsitzende der NOWEDA eG Wilfried Hollmann besuchte am 3. Juli das Schulze-Delitzsch-Haus Deutsches Genossenschaftsmuseum. Das in der nordsächsischen Großen Kreisstadt Delitzsch gelegene Museum - das europaweit Einzige, welches dem Genossenschaftspionier gewidmet ist - feiert im Internationalen Genossenschaftsjahr 2012 sein zwanzigjähriges Bestehen.

Vlnr: Dietmar Berger, Wilfried Hollmann, Dr. Manfred Wilde und Dr. Enrico Hochmuth im Schulze-Delitzsch-Haus

Gemeinsam mit dem Delitzscher Oberbürgermeister Dr. Manfred Wilde, dem Vorsitzenden der Hermann-Schulze-Delitzsch-Gesellschaft und ehemaligen Präsidenten des Mitteldeutschen Genossenschaftsverbandes MGV Dietmar Berger und Museumskurator Dr. Enrico Hochmuth diskutierte Wilfried Hollmann über das geistige Erbe Schulze-Delitzschs sowie dessen Pflege und Würdigung in der Gegenwart.

Im jetzigen Museumsgebäude gründete Schulze-Delitzsch 1849 die erste Handwerkergenossenschaft. Neben Friedrich Wilhelm Raiffeisen zählt er darüber hinaus zu den Begründern der genossenschaftlichen Kreditwirtschaft, schuf zahlreiche Grundlagenwerke, brachte die genossenschaftliche Verbandsorganisation und das Genossenschaftsgesetz auf den Weg.

Die Gesprächspartner waren sich über die Bedeutung von Hermann Schulze-Delitzsch und seinen Ideen für das gegenwärtige genossenschaftliche Wirken einig. Zukunft braucht Herkunft und Herkunft stiftet Identität. Das 2010 umfassend neugestaltete Museum und der Träger die Hermann-Schulze-Delitzsch-Gesellschaft haben sich der Bewahrung und Vermittlung genossenschaftlicher Ideen, Traditionen und Werte verschrieben. Dies trägt — auch mit Blick auf kommende Generationen — zur Bewahrung der besonderen genossenschaftlichen Unternehmenskultur und damit letztlich auch zum ökonomischen und sozialen Erfolg der Genossenschaftsidee bei. Wie gegenüber Wilfried Hollmann betont wurde, möchte sich das Museum und die Hermann-Schulze-Delitzsch-Gesellschaft zukünftig noch stärker in der Genossenschaftslandschaft verankern. Die Genossenschaften und ihre Verbände sind eingeladen daran mitzuwirken. Schulze-Delitzsch, dessen 104. Geburtstag am 29. August mit einem Museumsgespräch begangen wird, würde es freuen!


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