NOWEDA stellt Mitbewerber in den Schatten
Auf der diesjährigen Generalversammlung am 24. November in Essen präsentierte der Vorstandsvorsitzende Wilfried Hollmann die beeindruckenden Ergebnisse eines überzeugenden Unternehmenskonzeptes.
06.12.2012
Essen, 24. November 2012. Fast schon war es Euphorie, die bei der diesjährigen Generalversammlung der Apothekergenossenschaft NOWEDA die Gruga-Halle in Essen erfüllte. Gäbe es nicht seitens der Apotheker massive Unzufriedenheit mit der aktuellen Gesundheitspolitik, die erhebliche Abschläge beim Arzneimittelvertrieb verursacht, und fühlte sich die Branche nicht gerade angesichts voller Kassen beim Gesundheitsfonds und den Krankenkassen ungerechtfertigt gegängelt, hätte es eine Zusammenkunft in höchster Harmonie werden können.
Jedenfalls seitens des apothekereigenen Großhandelsunternehmens NOWEDA löste die Präsentation der jüngsten Erfolgsgeschichte im Rahmen des Geschäftsberichtes Stolz und höchste Zufriedenheit aus. Mit einer Umsatzsteigerung um 17,7 Prozent von 3,68 Milliarden Euro im Vorjahr auf 4,33 Milliarden Euro im zu Ende gegangenen Haushaltsjahr (30.06.2012) konnte die NOWEDA mit 17,7 Prozent Wachstum den Markt weit hinter sich lassen. Dies gilt selbst bei Ausklammerung des Umsatzes der luxemburgischen Tochtergesellschaft CPL, die einen Umsatz in Höhe von 450 Millionen Euro im Wirtschaftsjahr erzielte.
Der Vorstandsvorsitzende der NOWEDA eG, Willfried Hollmann, stellte als Erfolgsfaktoren für die Entwicklung der Gruppe das Eigentum der Apotheker, die hohe Zuverlässigkeit der Belieferung und die Leistungsführerschaft in allen relevanten Aufgabenbereichen heraus. Besonders erfreut zeigte sich Hollmann darüber, dass nicht nur die Zahl der Mitglieder von 8.188 auf 8.408 deutlich gestiegen ist, sondern dass immer mehr Apotheker die NOWEDA als exklusiven Bezugspartner nutzen. Während im Jahr 2002 nur 207 Apotheken eine 100-%ige Bezugsquote bei der NOWEDA realisiert hatten, sind es mittlerweile 1.807. Im gleichen Betrachtungszeitraum ist der Marktanteil der NOWEDA von 8 Prozent auf zwischenzeitlich 18 Prozent angewachsen. Damit bekleide die NOWEDA deutschlandweit Platz 2 im Pharmagroßhandel. Erfreut zeigte sich der Vorstandsvorsitzende auch bei der Bekanntgabe der Eigenkapitalquote, die sich derzeit auf 33,7 Prozent bemisst. Das Unternehmen sei damit von Bankkreditlinien unabhängig. Besonders zum wirtschaftlichen Erfolg der NOWEDA beigetragen habe auch das Kostenmanagement. Mit 11,14 Prozent liege die Kostensteigerung deutlich unterhalb der Wachstumsrate. Als besonderen Ausdruck der Förderleistung des Unternehmens zahle die NOWEDA weit überdurchschnittliche Dividenden an seine Mitglieder aus, und zwar für Grundanteile 11 Prozent und für freiwillige Anteile 13,2 Prozent.
Für die Zukunft werde die NOWEDA an einer Ertragsverbesserung der Apotheken, insbesondere bei voll umfänglicher Zusammenarbeit gezielt arbeiten. Ansatzpunkte seien die Erhöhung der Kundenfrequenz, die Effizienzverbesserung im Bestellprozess sowie die generelle Kostenentschlackung. Hierbei soll eine Beratungsgesellschaft für Apotheken Unterstützung leisten.