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NOWEDA mit Wachstum und Dynamik

Weiter auf Erfolgskurs trotz zunehmend schwieriger Bedingungen im Gesundheitsmarkt

19.11.2008

Unter den unverändert schwierigen Bedingungen im deutschen Gesundheitsmarkt hat die NOWEDA eG Apothekergenossenschaft mit Sitz in Essen ihr Geschäftsjahr 2007/08 (30.06.) wiederum erfolgreich abgeschlossen. Das Unternehmen steigerte die Umsatzerlöse um 7,6 Prozent auf 2,46 Mrd. Euro (Vj. 2,28 Mrd. Euro). Das Umsatzwachstum lag damit, wie schon in den Vorjahren, wiederum oberhalb der Branchenentwicklung (Marktwachstum von 5,1 Prozent). "Die Position der Apotheker auf der Großhandelsebene konnte weiter ausgebaut und gestärkt werden", betonte der Vorstandsvorsitzende Wilfried Hollmann auf der Generalversammlung am 26. November 2008.

Der Jahresüberschuss stieg überproportional zum Umsatz um 8,4 Prozent auf 13,2 Mio. Euro (Vj. 12,1 Mio. Euro). Dabei üben Preissenkungen bei vielen Medikamenten und Direktlieferungen der Hersteller an die Apotheken unverändert Druck auf den Rohertrag aus. Produktivitätssteigerungen konnten diese Entwicklung jedoch mehr als ausgleichen.

Die NOWEDA setzt auf Kontinuität in der Dividendenpolitik. Für die Genossenschaftsanteile werden Bardividenden in Höhe von 9,35 Prozent beziehungsweise 11,2 Prozent gezahlt. Dies wurde auf der Generalversammlung am 26. November in Essen mit großer Mehrheit beschlossen.

Mit der Integration der rückwirkend ab 1. April 2008 übernommenen W. Kapferer KG im württembergischen Mosbach ist die NOWEDA eG jetzt bundesweit präsenter Partner der öffentlichen Apotheken und rückt unter den 15 deutschen Pharmahändlern auf den 4. Platz vor.

Angesichts der desaströsen Konsequenzen der vollständigen Liberalisierung im Finanzsektor richtete Hollmann an die Politik in Berlin und Brüssel die klare Botschaft, im Apothekenmarkt nicht die gleichen Fehler zu wiederholen. "Die für das Gesundheitswesen verantwortlichen Politiker müssen aus der Finanzkrise lernen. Anschauungsmaterial haben sie nun genug." Die inhabergeführten Apotheken sind Garant für die hervorragende Arzneimittelversorgung der Bevölkerung. Es gibt keine qualitativ bessere Distributionsform.
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