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Neue Rechengrößen in der Sozialversicherung ab 2014

Das Bundesarbeitsministerium hat den Referentenentwurf einer "Verordnung über maßgebende Rechengrößen der Sozialversicherung für 2014" vorgelegt.

27.09.2013

Berlin, 22.09.2013 — Das Bundesarbeitsministerium (BMAS) hat den Referentenentwurf einer "Verordnung über maßgebende Rechengrößen der Sozialversicherung für 2014 (Sozialversicherungs-Rechengrößenverordnung 2014)" vorgelegt.

Der Entwurf wurde von der Bundesregierung noch nicht gebilligt.Er soll im Oktober 2013 im Bundeskabinett beschlossen werden.

Voraussichtlichergeben sich für das kommende Jahr folgende vorläufigen Werte:

  1. Beitragsbemessungsgrenzen

West

2014
jährlich

2014
monatlich

2013
jährlich

2013
monatlich

Renten- und Arbeitslosenversicherung


71.400 €


5.950 €


69.600 €


5.800 €

Knappschaftliche Rentenversicherung

87.600 €

7.300 €

85.200 €

7.100 €

Kranken- und Pflegeversicherung *

48.600 €

4.050 €

47.250 €

3.937,50 €

Ost

2014
jährlich

2014
monatlich

2013
jährlich

2013
monatlich

Renten- und Arbeitslosenversicherung


60.000 €


5.000 €


58.800 €


4.900 €

Knappschaftliche Rentenversicherung

73.800 €

6.150 €

72.600 €

6.050 €

Kranken- und Pflegeversicherung

48.600 €

4.050 €

47.250 €

3.937,50 €

  1. Bezugsgrößen

Alte Bundesländer:
33.180 € pro Jahr bzw. 2.765 € pro Monat (2013 = 32.340 € bzw. 2.695 €)

Neue Bundesländer:
28.140 € pro Jahr bzw. 2.345 € pro Monat (2013 = 27.300 € bzw. 2.275 €)

  1. Jahresarbeitsentgeltgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung

Die allgemeine Jahresarbeitsentgeltgrenze nach § 6 Abs. 6 SGB V für das Jahr 2014 beträgt 53.550 € (2013 = 52.200 €).

Die besondere Jahresarbeitsentgeltgrenze nach § 6 Abs. 7 SGB V für das Jahr 2014 beträgt 48.600 € (2013 = 47.250 €). Diese Grenze gilt für Personen, die bereits am 31.12.2002 in der privaten Kran­kenversicherung als Arbeitnehmer versichert waren (PKV-Be­standsfälle).

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