Möbelhandel meldet deutlich steigende Umsätze
Berlin (28.07.2004). „Nach den katastrophalen, teilweise zweistelligen Umsatzrückgängen im Möbeleinzelhandel zeichnet sich erstmals seit fünf Jahren eine Trendwende ab.“ Dies erklärt Günther Böhme, der Sprecher der Fachgruppe Möbel im Zentralverband Gewerblicher Verbundgruppen (ZGV) mit Blick auf die Zahlen des ersten Halbjahrs in Berlin.
28.07.2004
Berlin (28.07.2004). „Nach den katastrophalen, teilweise zweistelligen Umsatzrückgängen im Möbeleinzelhandel zeichnet sich erstmals seit fünf Jahren eine Trendwende ab.“ Dies erklärt Günther Böhme, der Sprecher der Fachgruppe Möbel im Zentralverband Gewerblicher Verbundgruppen (ZGV) mit Blick auf die Zahlen des ersten Halbjahrs in Berlin.
„Es sieht so aus, als wird die Schätzung anlässlich der Kölner Möbelmesse im Januar von höchstens plus zwei Prozent noch übertroffen. Sollte sich die Entwicklung des ersten Halbjahrs fortsetzen, dann werden wir am Ende des Jahres ein Plus von bis zu dreieinhalb Prozent erreichen.“
Die Verbraucher fragen insbesondere neue Polstermöbel (bis 20 Prozent Plus) und neue Küchen (bis acht Prozent Plus) nach. Es gebe einen deutlichen Trend zu höherwertigen und -preisigen Küchen. „Dabei“, so Böhme, „steigt der Anteil der verkauften Möbeln aus ausländischer Produktion zu Lasten deutscher Hersteller.“
Die ZGV-Fachgruppe Möbel vereint 25 Einkaufskooperationen des Fachmöbeleinzelhandels mit rund 12.000 Möbelhandelsunternehmen. Sie ist Teil der Dachorganisation Zentralverband Gewerblicher Verbundgruppen e.V. (ZGV) und deckt 60 Prozent des Gesamthandels mit Möbeln ab.