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MITTELSTANDSVERBUND: keine SEPA-Verschiebung nötig

Der Vorschlag der EU-Kommission, die Einführung von SEPA um ein halbes Jahr zu verschieben, stößt auf viel Kritik. Auch DER MITTELSTANDSVERBUND sieht darin keine Lösung.

17.01.2014

Berlin, 13.01.2014 — Die EU will Unternehmen und Vereinen mehr Zeit für die SEPA-Umstellung einräumen – das stößt auf viel Kritik bei den Notenbanken und der Bundesregierung. Das Bundesfinanzministerium sieht Deutschland gut gewappnet, eine Umstellung bis zum 1. Februar zu schaffen – auch wenn bis dahin noch einiges zu tun sei.

Die Brüsseler Behörde befürchtet Störungen des Zahlungsverkehrs, da die Umstellung ihrer Meinung nach noch nicht weit genug fortgeschritten sei. Gleichzeitig räumt sie aber ein, dass eine Verschiebung des Einführungstermins keine optimale Lösung sei. Neben dem neuen SEPA-System soll das alte Zahlungssystem sechs Monate lang parallel weiterlaufen.

DER MITTELSTANDSVERBUND hält eine Verschiebung des SEPA-Starttermins für nicht notwendig. Der Mittelstand habe in den vergangenen Monaten große Anstrengungen unternommen, um zum 1. Februar für den einheitlichen europäischen Zahlungsverkehr gerüstet zu sein. Mit Erfolg, wie eine Umfrage des Spitzenverbandes des kooperierenden Mittelstandes aus dem Oktober 2013 gezeigt hat. Danach war zu diesem Zeitpunkt bereits jede zweite Kooperationszentrale SEPA-fähig. Bei den Anschlusshäusern finalisierten 86 Prozent der Befragten die Vorbereitungen auf den Stichtag am 1. Februar.

Neben dem Europäischen Rat muss auch das EU-Parlament einer Verschiebung zustimmen.


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