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Mitglieder der Eurobaustoff ernüchtert über Konjunkturprogramme

Anläßlich der diesjährigen Gesellschafterversammlung diskutierten Mitglieder der Eurobaustoff mit ZGV-Hauptgeschäftsführer Dr. Ludwig Veltmann

10.06.2009

Berlin, 18. Juni 2009: Mit den Konjunkturpaketen wollte die Bundesregierung der Wirtschaft neue Impulse geben und die Auswirkungen der Krise lindern. Im Baubereich ist hiervon bislang allerdings noch nichts zu spüren. Die über die Kommunen bereitgestellten Fördermittel des Bundes hängen in den bürokratischen Mühlen fest. Das jedenfalls war das Resumee der Diskussion von Bausstofffachhändlern aus ganz Deutschland mit dem Hauptgeschäftsführer des ZGV anläßlich der Mitgliederversammlung der Eurobaustoff in Berlin. Laut wurden von den Teilnahmern des Forums die bürokratischen Mühlen und die Intransparenz bei der Vergabe beklagt. Viele Hoffnungen seien bereits massiv enttäuscht worden. Veltmann munterte die Unternehmer auf, vor Ort auf Politik und Verwaltung immer wieder Druck auszuüben, notfalls solle die örtlichen Presse bei der Identifizierung der Missstände eingeschaltet werden.Auch helfe es, ihren Spitzenverband und den ZGV mit entsprechenden Beispielen dieser Missstände zu briefen, damit auch auf die Bundesregierung und oberen Behörden gezielt und mit praktischen Beispielen veranschaulicht eingewirkt werden könne. Dies gelte im übrigen nicht nur für die Konjunkturprogramme, sondern auch für die teils dramatischen Verhaltensmuster verschiedener Warenkreditvericherer, die sich kurzfristig aus einzelnen Branchen ohne Ansehung der einzelunternehmerischen Lage aus der Pflicht stehlen.

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