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Mehrwertsteuererhöhung treibt Inflation an - ZGV: Aufschwungsbremse

Mittelstandsverband ZGV sieht sich durch aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes in Ablehnung bestätigt

10.04.2006

Berlin, 7.4.2006. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist durch die geplante Mehrwertsteuererhöhung zum 1.1.2007 mit einer weiteren Preissteigerung um bis zu 1,4 Prozentzu rechnen.

"Nimmt man die aktuelle Teuerungsrate von derzeit 2,1 Prozent als Grundlage, würde dies insgesamt zu einer Inflationsrate von bis zu 3,5 Prozent führen", sagte ZGV-Sprecher Christian Kiel unter Bezugnahme auf die Aussagen der Statistiker in Berlin. "Wir sehen deswegen weiterhin die Gefahr, dass die geplante Mehrwertsteuererhöhung insbesondere den mittelständischen Handel nachhaltig schädigt und dem derzeitigen Aufschwung zu viel Wind aus den Segeln genommen wird", so Kiel. Zwar ginge das Bundesamt in seinen Annahmen davon aus, dass die Steuererhöhung komplett an die Verbraucher weitergegeben würde, was eher unwahrscheinlich sei, doch aufgrund der bekannt geringen Redite grade im Handel müssten sich die Konsumenten defintiv auf steigende Preise einstellen, so der ZGV-Sprecher.

"Zusätzliche hausgemachte Preissteigerungen sind vor dem Hintergrund der womöglich weiterhin steigenden Energie- und Rohstoffpreise, auf die man leider keinen Einfluss hat, nicht die Perspektive, auf die der Mittelstand gewartet hat", unterstrich Kiel. Zahlen müssten am Ende alle, Wirtschaft und Verbraucher.
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