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Krankenstand weiter rückläufig

Der jahresdurchschnittliche Krankenstand der Pflichtmitglieder in der gesetzlichen Krankenversicherung ist im Jahr 2005 weiter zurückgegangen

28.02.2006

Der jahresdurchschnittliche Krankenstand der Pflichtmitglieder in der gesetzlichen Krankenversicherung ist im Jahr 2005 weiter zurückgegangen und hat mit 3,3 Prozent das niedrigste Niveau seit Einführung der Lohnfortzahlung im Jahr 1970 erreicht. Trotz des seit Jahren kontinuierlich rückläufigen und im Zeitraum von 1995 bis 2005 um insgesamt 1,8 Prozentpunkte oder 35 Prozent gesunkenen Krankenstandes bleibt die Entgeltfortzahlung bei Krankheit, Mutterschaft und Heilverfahren mit fast 30 Mrd. Euro die mit weitem Abstand teuerste ausschließlich vom Arbeitgeber finanzierte Sozialleistung. Sie verteuert die Arbeitskosten in erheblichem Umfang und ist damit standort- und beschäftigungspolitisch kontraproduktiv. Es besteht deshalb kein Anlass, in den Anstrengungen zur Verringerung der krankheitsbedingten Fehlzeiten nachzulassen. Positive Trends, das belegen die Erfahrungen der Vergangenheit, setzen sich nicht automatisch fort.
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