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Konjunktur kühlt überraschend ab

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, ist das Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal preisbereinigt um nur 0,1 Prozent gegenüber dem starken Vorquartal gewachsen. Exporte und Investitionen gaben jedoch positive Impulse.

18.08.2011

Die Dynamik der deutschen Wirtschaft hat sich nach dem schwungvollen Jahresauftakt deutlich verlangsamt. Im zweiten Vierteljahr 2011 war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) - preis-, saison- und kalenderbereinigt - lediglich um 0,1 % höher als im ersten Vierteljahr. Das teilt das Statistische Bundesamt mit.

Positive Impulse kamen im Vorquartalsvergleich von den Exporten und den Investitionen. Die Importe stiegen im zweiten Quartal 2011 allerdings kräftiger als die Exporte. Dieser starke Anstieg der Importe bewirkte einerseits einen vermehrten Vorratsaufbau. Andererseits führte dies dazu, dass sich der Außenbeitrag insgesamt negativ auf die Wirtschaftsentwicklung auswirkte. Auch die privaten Konsumausgaben und die Bauinvestitionen bremsten die deutsche Wirtschaft im zweiten Vierteljahr 2011.

Im Vorjahresvergleich hat die Wirtschaftsleistung dagegen wiederum deutlich zugelegt: Das preisbereinigte BIP stieg im zweiten Quartal 2011 gegenüber dem zweiten Quartal 2010 um 2,8 % (kalenderbereinigt: + 2,7 %).


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