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Klimaschutz im Netzwerk innovativer Projekte

Die Träger der vielfältigen Projekte zur nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit analysierten Vernetzungs- und Synergiepotential.

31.08.2012

Berlin, 28./29. August 2012. Mit dem Ziel der Vernetzung ihrer Projektträger hatte das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit zu einem 2-tägigen Vernetzungstreffen in das Bundespresseamt nach Berlin eingeladen. Im Rahmen verschiedener Präsentationen und Diskussionsforen bestand für die Teilnehmer Gelegenheit, die in diesem Jahr gestarteten 27 Projekte in den Bereichen Wirtschaft, Bildung und Verbraucher Näheres zu erfahren und eigene Projektziele zu erläutern. Für den Mittelstandsverbund nahm Hauptgeschäftsführer Dr. Ludwig Veltmann an der Veranstaltung teilt und hatte Gelegenheit, dem Teilnehmerkreis das Beratungsprojekt „Mittelstand für Energieeffizienz“ im Einzelnen vorzustellen. Beeindruckt zeigte er sich von der Vielfalt und Kreativität der dort insgesamt präsentierten Projekte, zu denen sich einige Anknüpfungspunkte ergaben und Möglichkeiten der Zusammenarbeit ausgelotet wurden. Der Unterabteilungsleiter des BMU, Franzjosef Schafhausen, wies darauf hin, dass die CO²-Klimaschutzinitiative und die darunter von seinem Hause geförderten Projekte in einem „Lernprozess“ seien. Wichtig sei die Reflektion der jeweiligen Erfahrungen aus der Projektpraxis. Über die aktuelle Debatte um Energieeffizienz käme mitunter der Klimaschutz zu kurz. Die aktuell steigenden Energiepreise seien weniger der Energiewende in Deutschland geschuldet, als vielmehr den von den Weltmärkten bestimmten Entwicklungen. Eine Mär sei, dass die Energiewende bereits gescheitert ist. Diese dauere schließlich vier Jahrzehnte. Aktuell seien 26,3 % der Klimaschutzziele bis 2020 erreicht, ohne CCS sei das ambitionierte Ziel bis 2050 s. E. nicht realisierbar.

Im weiteren Verlauf wurden die Projektträger ermuntert, bei der Verwendung von Materialien und Produkten in den Projekten auf Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit zu achten. Des Weiteren wurde das Monitoring- und Evaluierungsverfahren vorgestellt, mit dem jährlich der Projektverlauf überprüft werde. Die Evaluierer hätten hierbei aber weniger „Aufseherfunktion“ als die Aufgabe eines „Coachings“.

Von den Teilnehmern wurde das Vernetzungstreffen abschließend als sehr gelungen und hochinformativ gewertet. Folgeveranstaltungen des Vernetzungstreffens sind in Überlegung, konkrete Entscheidungen hierzu gibt es aber noch nicht.

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