Internationaler Handel leidet an Bilateralismus
AVE-Geschäftsführer Jan Eggert sieht Erschwernisse im Welthandel.
19.11.2010
Berlin, 17. November 2010 — Anlässlich der diesjährigen Mitgliederversammlung der Außenhandelsvereinigung des Deutschen Einzelhandels e.V. (AVE), in der auch der ZGV langjähriges Mitglied ist, berichtet Geschäftsführer Jan Eggert von den bedenklichen Entwicklungen in der internationalen Handelspolitik. Deutlich zugenommen hätten aufgrund der erheblichen wirtschaftlichen Turbulenzen der vergangenen Jahre die Bestrebungen der Handelsnationen, Bilateralabkommen zu vereinbaren. Die deutlichen Bestrebungen der EU, insbesondere des neuen Handelskommissars, gegen diese Entwicklungen vorzugehen, wirkten eher contraproduktiv und erzeugten einen stärkeren Protektionismus bei vielen Handelsnationen. Weiterhin machte Eggert darauf aufmerksam, dass bei der sogenannten REACH-Verordnung, mit der wichtige Chemikaliengrenzwerte bei Handelsgütern festgelegt werden, die Liste der verbundenen Chemikalien deutlich ausgeweitet werde. Die AVE beobachte für ihre Mitglieder stetig die Ausweitung der „Kandidatenliste“.
Die Verbundgruppen können über den ZGV oder aber auch über den Erwerb einer direkten Mitgliedschaft in der AVE diese und vielfältige weitere Dienstleistungen im Zusammenhang mit internationalen Handelstätigkeiten erhalten. Über die Vielfalt und Kompetenzen der AVE informiert die beigefügte Übersicht, die Sie hier downloaden können.