MENÜ MENÜ

Innovationen in der RFID-Technologie

Das European EPC Competence Center (EECC) informiert über die neuesten Trends

22.01.2010

Die europäische Wirtschaft setzt auf die Radiofrequenz-Identifikation (RFID) von Objekten und Gütern. Vom Einzelhandel über die Pharmaindustrie bis zum Flugzeugbau — immer mehr Unternehmen nutzen die zukunftsweisende Technologie.

GS1 Germany, die Deutsche Post World Net, die Karstadt Warenhaus GmbH und die METRO Group haben das EECC mit dem Ziel gegründet, die RFID-Technologie und den Elektronischen Produkt-Code (EPC) als internationalen, branchenübergreifenden Standard in Europa zu etablieren. Als erstes europäisches Testlabor wurde das EECC im September 2005 von EPCglobal als „EPCglobal Performance Test Center“ zertifiziert.

Unternehmen können mithilfe von RFID ihre Prozesskette beschleunigen und damit ihre Marktposition verbessern. Das European EPC Competence Center in Neuss unterstützt bei der Einführung von RFID und informiert regelmäßig über die neuesten Möglichkeiten und Entwicklungen.

Elektronische Artikelsicherung (EAS) mit RFID bei Textilien
RFID ist in der Textilindustrie weit verbreitet. Fast jeder Hersteller hat sich mit dieser Technologie schon beschäftigt und/oder setzt sie ein. Der Nutzen wird zur Zeit hauptsächlich in der Verbesserung der logistischen Prozesse erzielt. Aber auch bei den Retailprozessen wurde schon vielfach der Nutzen nachgewiesen.

Ein weiterer Vorteil besteht in den geringen Kosten der RFID Transponder. Diese amortisieren sich nicht nur in den verschiedenen Prozessen (Logistik, Warenvereinnahmung, Nachschubsteuerung, Inventur, Rückverfolgung etc., sondern erstmalig auch bei vielen Partnern entlang der Lieferkette.

3-D Ortung mit Antennenarrays
Viele RFID-Anwendungen beschränken sich auf die reine EPC-Erfassung, meist auch nur einzelner Transponder. Der Prozess ist im Vorhinein genau definiert und wird von der „Lesemaschine RFID“ abgearbeitet. Der EPC und der Zeitpunkt werden dann für jeden örtlich fixen Lesepunkt in Datenbanken geschrieben oder anderweitig ausgewertet. Oftmals will man jedoch gezielt nach einem EPC suchen. Besser noch: Suchen lassen! Zum Beispiel eine Palette in einem Lager, ein Werkzeug in einer Lagerhalle oder allgemein: Ein statisches oder sich bewegendes Objekt in einem definierten Areal. Dazu muss die bislang feststehende Ortsinformation variabel gemacht werden. Dies gelingt zum Beispiel dadurch, dass dasselbe Objekt von verschiedenen Antennen erfasst wird. Dann kann grob interpoliert werden, wo sich das Objekt befindet. Noch genauer wird die Ortsinformation aber, wenn auch die Richtung angegeben werden kann, aus welcher der Reader das Objekt „sieht“. Sehen zwei Antennen zum selben Zeitpunkt ein Objekt aus definierten Richtungen, so kann die genaue Position als Schnittpunkt 3- dimensional angegeben werden.

Die Anwendungen sind aus den Erfahrungen der EECCIngenieure vielfältig, denn solche Systeme (die meist an der Decke angebracht werden) lassen sich vielfältiger und variabler nutzen als konventionelle Reader. Die neu gewonnene Orts-Dimension ist zudem überall dort sinnvoll, wo heute noch physisch gesucht wird.

Lesen Sie ausführlich über diese und andere Themen im aktuellen EECC Newsletter (aktuelle Ausgabe hier gt;gt;gt; zum Download) Weitere Informationen auch unter

Zurück zur Übersicht
Weitere Artikel