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Im Ärztehaus kooperieren

Die Gesundheitsreform zwingt niedergelassene Ärzte zur Überprüfung ihrer Kosten. Interessante Einsparungspotenziale im Praxenmanagement ergeben sich für Mediziner durch Kooperationen in Ärztehäusern. Eine Tagung am 7. und 8.Dezember in Berlinzeigt, wie's geht.

22.11.2004

Diefetten Jahre sind auch fürniedergelassene Ärzte vorbei. Interessante Einsparungspotenziale im Praxenmanagement ergeben sich für Mediziner durch Kooperationen in Ärztehäusern. Eine Tagung am 7. und 8. Dezember in Berlin zeigt, wie's geht.

Hier können Kosten für Personal, Gerätepark, Empfang und Wartezimmer eingespart werden und gleichzeitig der Service für Patienten durch ein größeres Leistungsangebot erhöht werden. Nach Einschätzung des baden- württembergischen Ärzteverbandes gibt es bundesweit rund 1000 Standorte, die sich als Ärztehäuser für Mediziner, Patienten und Immobilenbetreiber anbieten. Seit 1. Januar 2004 werden solche Kooperationen auch durch die Möglichkeiten von Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) gesetzlich gefördert. 17 Zulassungen für ein MVZ sind bundesweit bereits erteilt worden. Auf der EUROFORUM-Konferenz „Konzeption, Realisierung und Finanzierung von Ärztehäusern, Gesundheitszentren, Medizinischen Versorgungszentren“ (7. und 8. Dezember 2004, Berlin) diskutieren Vertreter der Ärzteschaft, der Krankenkassen und der Immobilienwirtschaft über die betriebswirtschaftlichen Potenziale von Kooperationen im Gesundheitssektor. Die Herausforderungen und Chancen durch die Gesundheitsreform werden ebenso vorgestellt wie der Wandel der wirtschaftlichen Anforderungen an medizinische Einrichtungen und deren Finanzierbarkeit. Steuerliche Fragen, optimalen Rechtsformen und die Möglichkeiten der Integrierten Versorgung sind weitere Themen.

Das vollständige Programm finden Sie unter: www.euroforum.de/p16503

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