MENÜ MENÜ

ifo Geschäftsklima erneut eingetrübt

Der Geschäftsklimaindikator für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands hat im September zum vierten Mal hintereinander nachgegeben.

25.09.2007

München, 25.09.2007. Der Geschäftsklimaindikator für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands hat im September zum vierten Mal hintereinander nachgegeben. Die Unternehmen bewerten ihre gegenwärtige Situation weniger positiv als im Vormonat. Auch die Erwartungen trübten sich ein. Erste konjunkturelle Bremsspuren sind sichtbar. Dazu dürften auch die Ereignisse auf den Finanzmärkten beigetrashy;gen haben.

Im verarbeitenden Gewerbe wird die Geschäftslage trotz leichter Einschränkungen im Vergleich zum Vormonat weiterhin günstig eingeschätzt. In den Erwartungen kommt allerdings nur noch verhaltene Zuversicht zum Ausdruck. Für das zukünftige Exportgeschäft werden trotz des hohen Eurokurses bis-lang noch keine stärkeren Auswirkungen befürchtet. Der Personalaufbau wird anhalten, wenngleich er sich den Meldungen zufolge etwas abschwächen dürfte.

Das Geschäftsklima im Bauhauptgewerbe hat sich erneut abgekühlt. Über ihre gegenwärtige Situatishy;on äußern sich die Firmen unzufriedener, und im Hinblick auf die zukünftige Entwicklung hat ihre Skepshy;sis weiter zugenommen. Spürbar verschlechtert hat sich das Geschäftsklima im Einzelhandel. Dies reshy;sultiert vor allem aus der ungünstigeren Bewertung der aktuellen Lage. Auch die Perspektiven werden deutlich zurückhaltender eingeschätzt. Im Großhandel tendiert der Klimaindikator dagegen nach oben. Die momentane Geschäftslage wird wieder positiver eingestuft als in den beiden letzten Monaten. Auch die Erwartungen für die nächsten sechs Monate lassen hier erhöhten Optimismus erkennen.

Den ausführlichen Bericht können Sie herunterladen.

Zurück zur Übersicht