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IfH Köln: Handel lässt Rekrutierungschancen ungenutzt

Bei der diesjährigen Tagung „Faszination Handel“ in der Universität zu Köln präsentierte das Institut für Handelsforschung (IfH) überraschende Forschungsergebnisse.

14.10.2011

Köln, 29. September 2011. Bei der diesjährigen Spitzenveranstaltung des Instituts für Handelsforschung (IfH) an der Universität zu Köln unter dem Titel „Faszination Handel“ standen neben den vielfältigen innovativen Möglichkeiten des Internets in den Bereichen Multichannel und Social Media insbesondere die Perspektiven zur Generierung von Fach- und Führungskräften im Handel im Mittelpunkt. Hierzu präsentierten Prof. Dr. Werner Reinartz und Diplom-Psychologin Bettina Willmann die Ergebnisse einer umfassenden Untersuchung des Handels als Arbeitgeber. Deutlich machten die Untersuchungsergebnisse insbesondere, dass das Image des Handels in der Eigensicht schlechter abschneidet, als in der Aussensicht.

Zentrales Problem der Generierung von Mitarbeiternachwuchs des Handels ist häufig nicht die oft vermutete schlechte Einkommenslage im Handel oder ein etwaiges Negativimage wegen nachteiliger Arbeitsbedingungen, sondern oft die Unkenntnis über die Arbeitsinhalte und Karrieremöglichkeiten im Handel. Prof. Reinartz schlussfolgerte aus dieser Erkenntnis die Notwendigkeit der Handelsunternehmer, frühzeitig junge Menschen durch Kommunikations- und Informationsmaßnahmen auf die Vorzüge einer beruflichen Laufbahn im Handel aufmerksam zu machen.

Das IfH will sich gemäß Prof. Reinartz und des Geschäftsführers Boris Hedde künftig mit breit angelegten Praxisstudien und entsprechend aufbereiteten Daten verstärkt um Orientierungshilfe für Handelsunternehmen, aber auch Unterfütterung der Interessenvertretung des Handels etablieren. Für das Präsidium des Fördervereins des IfH konnten hierzu bereits eine Reihe führender Persönlichkeiten aus bedeutenden Handelsunternehmen gewonnen werden.
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