Höhere EEG-Umlage: MITTELSTANDSVERBUND fordert Ende der Benachteiligung des Mittelstandes
„Die einseitigen staatlichen Vergünstigungen für eine rasch wachsende Zahl stromintensiver Großbetriebe treiben den Strompreis für viele mittelständische Unternehmen massiv in die Höhe. Der Anstieg der Ökostromabgabe um fast 50 Prozent schwächt den Mittelstand und raubt Entwicklungsperspektiven", erklärte Dr. Ludwig Veltmann, Hauptgeschäftsführer des MITTELSTANDSVERBUNDES.
26.10.2012
„Die einseitigen staatlichen Vergünstigungen für eine rasch wachsende Zahl stromintensiver Großbetriebe treiben den Strompreis für viele mittelständische Unternehmen massiv in die Höhe. Der heute bekannt gegebene Anstieg der Ökostromabgabe um fast 50 Prozent schwächt den Mittelstand erheblich und raubt auf diese Weise Entwicklungsperspektiven - es ist zu befürchten, dass der Wachstumsmotor Mittelstand durch die rapide wachsenden Energiekosten ins Stottern gerät. So bedeutet die höhere EEG-Umlage für kleine und mittlere Unternehmen Mehrkosten zwischen 500 und 10.000 Euro im Jahr.
Der Mittelstand bekennt sich klar zur Energiewende — ein Ausufern der Kosten durch falsche Marktanreize muss jedoch verhindert werden. Es ist völlig widersinnig, die industriellen Großverbraucher vom Großteil von staatlichen Energieabgaben zu entlasten, während der Mittelstand einen Großteil der zusätzlich anfallenden Bürden der Umverteilung tragen muss.
Vor diesem Hintergrund wäre es nur konsequent, wenn die Politik über einen Senkung der Stromsteuer eine kurzfristige Entlastung schafft.“
Dies erklärte Dr. Ludwig Veltmann, Hauptgeschäftsführer des MITTELSTANDSVERBUNDES — ZGV, anlässlich des durch die Netzbetreiber bekannt gegebenen Anstiegs der EEG-Umlage für 2013 von 3,59 auf 5,3 Cent pro Kilowattstunde.