Harter Winter verhagelt erstes Quartal bei EUROBAUSTOFF
Schnee, Eis und täglicher Frost lassen die Umsätze im ersten Quartal in der deutschen Baubranche erfrieren. Die EUROBAUSTOFF meldet einen Rückgang des Einkaufsvolumens gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 9,5 Prozent.
11.04.2013
Bad Nauheim, 10.04.2013 — Schnee, Eis und täglicher Frost lassen die Umsätze im ersten Quartal in der deutschen Baubranche erfrieren. Der hartnäckige Winter drückt sich jetzt auch in den ersten Quartalszahlen der Branche aus. Die EUROBAUSTOFF Handelsgesellschaft mbH Co. KG meldet für die ersten drei Monate des Jahres einen Rückgang des zentral abgerechneten Einkaufs-volumens gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 1,01 Mrd. EUR auf 916 Mio. EUR (- 9,5 Prozent).
"Solch ein Winter ließ sich nicht planen", erklärt Ulrich Wolf, Vorsitzender der Geschäftsführung. Nach einem positiven Februar hatte die Verbundgruppe fast erneut das Vorjahresergebnis erreicht. "Aber dieser März mit Minus 20 Prozent macht alle Planungen zunichte", erklärt Wolf die negative Zwischenbilanz. Der kalkulierte Arbeitsbeginn auf den Baustellen und die Eröffnung der Gartensaison blieben aus."Besonders betroffen sind folglich alle Sortimente, die in irgendeiner Form wetterabhängig sind: Dach + Fassade, Tief- und Galabau, Gartenhartwaren und Holz im Garten", zählt Wolf auf. "Mit einem blauen Auge davon gekommen sind der Trockene Innenausbau, die Bauelemente, dekoratives Holz, Fliesen, Leuchten und Maschinen".
Wo die Auswirkungen des winterlichen ersten Quartals besonders stark spürbar waren, ließe sich auch regional eingrenzen. "Den Norden, Nordosten und Osten hat es besonders hart erwischt. In Bayern und Baden-Württemberg, in Österreich und der Schweiz sind kalte, schneereiche Zeiten bis Ende März nicht ganz so ungewöhnlich. Da fällt dann der Vergleich mit dem Vorjahr auch nicht ganz so gravierend aus." Die Entwicklung bei den Fachhändlern vor Ort weise genau so große Unterschiede und werde zusätzlich noch von der jeweiligen Unternehmensausrichtung beeinflusst.
Trotzdem bleibt Wolf zuversichtlich: "Wir sind guter Dinge, dass wir unsere Planzahlen erreichen. Natürlich wird dies schwer, da sich im Baugewerbe, anders als in der Industrie oder im Handel die Kapazitäten nicht einfach ausbauen lassen. Aber die Auftragslage ist gut. Gleiches gilt für die Nachfrage." Die Verbundgruppe habe nach wie vor das Ziel, das zentral abgerechnete Einkaufsvolumen von über 5,1 Mrd. Euro zu erreichen.