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hagebau gleicht schwachen Jahresbeginn fast aus

Die hagebau hat im zweiten Quartal Fahrt aufgenommen. Die Soltauer Kooperation aus Baustoff-, Holz- und Fliesenfachhändlern sowie hagebaumarkt Betreibern konnte die Erlösrückgänge aus den ersten drei Monaten nahezu ausgleichen.

30.08.2013

Soltau, 26.08.2013 — Die hagebau hat im zweiten Quartal Fahrt aufgenommen. Die Soltauer Kooperation aus Baustoff-, Holz- und Fliesenfachhändlern sowie hagebaumarkt Betreibern konnte die Erlösrückgänge aus den ersten drei Monaten – bedingt durch den langen und kalten Winter – bis Ende Juni nahezu ausgleichen.

Im ersten Halbjahr lag der zentralfakturierte Umsatz nur noch 2,8 Prozent unter dem Rekordwert des Vorjahres und erreichte 2,74 Mrd. Euro. Den größten Anteil am Warengeschäft hatten mit 87 Prozent die deutschen Gesellschafter, während die Kommanditisten in Österreich, der Schweiz und Luxemburg 13 Prozent beitrugen.

"Die eisige Kälte in den ersten drei Monaten legte die Bau- und Gartenbranche komplett lahm. Sprecher der hagebau-Geschäftsführung Heribert GondertDass wir diese witterungsbedingten Umsatzeinbußen inzwischen fast kompensieren konnten, ist ein großer Erfolg", sagt Heribert Gondert, Geschäftsführer und Sprecher der hagebau und Präsidiumsmitglied des MITTELSTANDSVERBUNDES. Für das Gesamtjahr rechnet die Gruppe mit einem Umsatzplus von zwei bis drei Prozent.

Im Kerngeschäft Fachhandel ging der zentralfakturierte Gruppenumsatz bis Ende Juni um 3,4 Prozent auf 1,76 Mrd. Euro zurück, wobei sich Deutschland mit 1,52 Mrd. Euro (1,5 Prozent) überdurchschnittlich entwickelte. Der zentralfakturierte Umsatz im deutschen Baustoffhandel sank um 2,7 Prozent auf 1,14 Mrd. Euro. Deutlich positiv schloss der Holzhandel ab, der um 3,5 Prozent auf 296 Mio. Euro zulegen konnte. Im Fliesenhandel war hingegen ein Minus von 2,2 Prozent zu verzeichnen.

Noch stärker zu spüren als im Fachhandel war der Aufwärtstrend im Einzelhandel, der vom Tochterunternehmen ZEUS Zentrale für Einkauf und Service GmbH Co. KG mit Sitz in Soltau betreut wird. Hier lag der zentralfakturierte Umsatz nur noch um 1,2 Prozent unter dem Vorjahreswert, wobei die deutschen Gesellschafter ihren Einkauf über die Soltauer Zentrale sogar um 3,1 Prozent erhöhten.

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