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Grundsätze guter Unternehmensführung bei ElectronicPartner

Beim Branchentreff in Düsseldorf erläutert Hartmut Haubrich die bewährten "Governance-Prinzipien" der ElectronicPartner-Gruppe

21.02.2010

Düsseldorf, 19. Februar 2010 -Der Vorsitzende des Verwaltungsrates von ElectronicPartner, Hartmut Haubrich, konnte bei dem diesjahrigen Branchentreff der Gruppe seine Freude darüber nicht verbergen, dass "Hersteller, Händler und Banken in einem Boot sitzen". Dies war in diesem Fall allerdings keineswegs höheren Einsichten geschuldet, sondern dem Umstand, dass die Gäste der Verbundgruppe zu einer Schifffahrt auf der MS RheinEnergie geladen waren. In seinem leidenschaftlichen Eröffnungsstatement bekannte sich der als "Vordenker des Unternehmens" geltende Haubrich zu unternehmerischer Unabhängigkeit, wofürElectronicPartner stehe.Gerade für den Mittelstand sei dies essentiell, denn er definiere diesen inzwischen als Unternehmen, bei denen im Kunkursfall der Staat nicht helfe. Schon der große Ökonom von Hyeck habe festgestellt: Bürger seien auf mittelständische Unternehmen angewiesen, sonst gerieten sie in Knechtschaft.

Unternehmen bedürften deshalb einer auf gesellschaftlichen Wertenfußenden Führung. Die Unternehmensführung bei ElektronicPartner basiere seit mehr als 2 Jahrzehnten auf bewährte Grundsätze. Im einzelnen skizzierte er diese wie folgt:

1) Firma geht immer vor Familie

2) Die Gesellschafter sind die Treuhänder der nächste Generation

3) Geschäftsführung kann man nicht erben. Geschäftsführer aus dem Familienverbund kann nur werden, wer sich beruflich außerhalb des Unternehmens im Manangement bewährt hat.

4) Seit 21 Jahren wird der Verwaltungsrat auch mit Persönlichkeiten besetzt, die sich in anderen Unternehmen einen Namen gemacht haben. Zu den Aufgaben des Verwaltungsrates gehört die Bestellung und Abberufung von Direktoren sowie deren Beratung und Kontrolle.

5) Nur geringe Überschußanteile werden ausgeschüttet. 90 Prozent des Gewinns wird thesauriert. Prinzip hierbei: Genug Eigenkapital, hinreichende Freiheit.

6) Unternehmerische Freiheit ist immer mit Verantwortung verbunden. Sie besteht nicht in erster Linie aus Privilegien, sondern aus Pflichten.

Auf der Grundlage dieses Wertekanons müsse ElectronicPartner stetig veränderungsbereit sein, sozusagen ein "ständiges Start-up-Unternehmen". Von den Führungskräften fordere man nicht nur "intellektuelle Brillianz", sondern Klugheit, Maß, Tapferkeit und Gerechtigkeit. Ohne Lust an Leistung und Siegeswillen gebe es jedoch keinen unternehmerischen Erfolg. Schon der Schweizer Unternehmer und Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler habe 1932 den markanten und bis heute gültigen Satz geprägt "Mangel an Zukunftsglauben ist Sünde an der Gemeinschaft". Angesichts der aktuellen Wirtschaftsergebnisse des Unternehmens, mit denen die gesteckten Ziele knapp verfehlt worden seien, sei zugleich jedoch zu warnen: "Erfolg ist der größte Feind des zukünftigen Erfolgs".

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